Holz zählt seit jeher zu den elementarsten Werkstoffen, welche die Erde uns bietet. Dies machen wir uns bei Sonnleitner zunutze und schaffen mit Holz die Verbindung zwischen zukunftsorientiertem und naturverbundenem, gesundem Bauen.
Wir setzen für unsere Holzbauobjekte bewusst viel Massivholz ein und erzielen somit von Natur aus hervorragende Wärmedämm- und Energiesparwerte. Die verbaute Holzmasse wirkt klimaregulierend, bietet ebenso einen exzellenten Schallschutz und gilt als besonders CO2-neutral, da sie der Atmosphäre bei ihrem Wachstum CO2 entzieht und langfristig speichert.
Vor allem beim Hausbau müssen wir uns ressourcenschonende Alternativen überlegen, die zum Wohlergehen aller beitragen. Neben seiner positiven ökologischen Eigenschaften erweist sich Holz als flexibel einsetzbar und formbar. Es besitzt eine hervorragende natürliche Wärmedämmung, ist wohngesund sowie bestens für Allergiker geeignet und bringt zudem eine attraktive Optik mit sich. Holz ist für uns nicht nur ein Werkstoff, sondern vielmehr eine Leidenschaft. Wir handeln seit jeher aus voller Überzeugung und lassen diese Überzeugung in jedes unserer Projekte miteinfließen.
Der älteste bekannte Baum der Welt ist etwa 9.500 Jahre alt und die ältesten Holzbauten sind heute bis zu 1.500 Jahre alt. Das zeigt: Holz ist ein hochwertiger und elastischer Baustoff mit hervorragenden statischen Eigenschaften bei gleichzeitig geringem Gewicht. Aufgrund dieser Eigenschaften wird Holz häufig auch in erdbebengefährdeten Gebieten bevorzugt eingesetzt.
Als nachwachsender Naturstoff bietet Holz eine klimaneutrale Bauoption, die in Zeiten zunehmender Bedeutung von Nachhaltigkeit besonders wertvoll ist. Darüber hinaus bietet die Sonnleitner Holzbauweise mit natürlichen, unbehandelten Baustoffen sowie einem hohen Massivholzanteil wesentliche Vorteile für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bewohner – rundum geborgen im natürlichen Ambiente dieses wunderbaren Baustoffes.
Holz hat eine besondere, organische Zellstruktur, welche vor allem im getrockneten Zustand aus vielen kleinen Lufteinschlüssen besteht. Dieser Zustand ist verantwortlich für die hervorragenden Dämmeigenschaften von Holz. Ein Massivholzhaus weist also schon von Natur aus einen niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten, den sogenannten U-Wert, auf.
Durch die Kombination von Massivholz mit zusätzlicher ökologischer Holzfaserdämmung nutzen wir die Vorzüge aller Bestandteile und erreichen dadurch mit unserer Sonnleitner Holzbauweise maximale Werte bei der Energieeffizienz.
Der hohe Massivholzanteil in Kombination mit Holzfaserdämmung in den Wänden unserer Sonnleitner Häuser ist nicht nur verantwortlich für die hervorragende Wärmedämmung und langsame Auskühldauer im Winter, sondern bietet auch in heißen Sommern einen guten Hitzeschutz. Speziell hier sorgt der niedrige Wärmedurchgangskoeffizient, der vor allem dem Zusammenspiel aus Massivholz und Holzfaser in unseren patentierten Bauweisen zu verdanken ist, für ein wesentlich langsameres Aufheizen des Baukörpers von außen.
Daraus folgen für den Holzbau minimale Energiekosten für Heizen und Kühlen bei gleichzeitig hohem Wohnkomfort.
Holz lebt. Und genau diese Eigenschaft macht es zum idealen Baustoff für ein dauerhaft gesundes Raumklima. Es nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt sie bei Trockenheit wieder ab – als natürliche Reaktion auf die aktuelle Wohnsituation und im Rhythmus der Jahreszeiten. Mit einer Ausgleichsfeuchte von etwa 10 % im Innenraum wirkt Holz wie ein biologischer Feuchtigkeitsregler.
Massivholz kann dank seines größeren Volumens besonders viel Feuchtigkeit zwischenspeichern und sorgt so für ein ausgeglichenes Raumklima. In der 50 mm starken Massivholzbohle der Sonnleitner Bauweise zeigt sich dieser Vorteil besonders deutlich. Die diffusionsoffene Konstruktion ermöglicht zudem, dass überschüssige Feuchte nach außen abgeführt wird – für ein dauerhaft natürliches Wohlfühlklima, ganz ohne zusätzliche Lüftungsanlage.
Wer kennt es nicht? Das Thema mit der Hellhörigkeit klassischer Fertighäuser. Dabei ist die Begründung dafür so einfach, denn entscheidend für den Schallschutz im Holzhaus sind vor allem Gewicht und Dicke eines Materials. Schwere Materialien mit hoher Rohdichte, also hoher Masse, sind schwer in Schwingung zu bringen und bieten dadurch einen guten Schallschutz. Ein weiterer Grund, warum wir gerne mit einem hohen Massivholzanteil arbeiten, da dieser die Rohmasse in unseren Holzhäusern weiter erhöht. Teilweise überschreitet das Gewicht pro m2 Wand im Holzbau sogar das Gewicht derselben Fläche einer modernen Ziegelwand.
Auf Wunsch kann der Holzbau mit speziellen baulichen Maßnahmen das Gebäude auch mit erhöhtem Schallschutz ausgeführt werden.
Bevor das Holz in unseren Häusern verbaut wird, unterliegt es einem langen und ausgefeilten Trocknungsprozess. Während der letzten Stufe in der technischen Trocknung wird die Eiweißstruktur nur durch die Bearbeitung mit Hitze so verändert, dass das Holz resistent gegen Schimmel und Schädlinge wird.
Außerdem wirken die Harze und ätherischen Öle im Holz antibakteriell. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die leichte, angenehme Duftnote nach Holz in jedem unserer Häuser, bei der sich automatisch ein Wohlbefinden einstellt.
Dass ein Holzhaus im Brandfall nachteilig ist, ist ein hartnäckiges Vorurteil. Das generelle Brandrisiko hängt nicht vom Konstruktionsmaterial eines Hauses ab, sondern von der jeweiligen Inneneinrichtung. Unsere Holzbauweise mit viel Massivholz bietet gegenüber anderen Bauweisen sogar einige Vorteile, denn durch die Verkohlung der Holzoberfläche entsteht zuerst ein Schutzfilm, welche die Sauerstoffzufuhr unterbricht und der tragenden Kern dadurch vom Brand über längere Zeit unberührt bleibt. D. h. im Falle eines Brandes verbrennen bzw. verkohlen nur die ersten 2 cm – der Rest bleibt geschützt. Speziell bei unserer patentierten Holzbauweise mit mind. 5 cm starken Massivholzbohlen an den Wänden bleibt somit die komplette Wandkonstruktion weitestgehend geschützt.
Bei Erdbeben spielt das Holz weitere Vorteile aus, aufgrund des hohen Elastizitäts-Moduls kann es sich unter Belastung stark verformen, um danach wieder in seinen Ursprungszustand zurückzukehren. Nicht umsonst werden in Erdbebengebieten weltweit Häuser als Holzbau bevorzugt.
Ein Kubikmeter Holz speichert etwa eine Tonne CO2. Damit tragen Holzbauten erheblich zur Reduktion von Treibhausgasen bei. Bei einem durchschnittlich großen Sonnleitner-Holzhaus mit 150 m² werden ca. 60–70 Kubikmeter Bauholz verarbeitet. Somit werden ca. 60–70 Tonnen CO2 gebunden. Holzgebäude zeichnen sich zudem durch einen äußerst geringen Anteil an grauer Energie aus, die bei der Herstellung und Entsorgung eines Gebäudes anfällt. Dies unterstreicht die Umweltfreundlichkeit des Baustoffs Holz.
In Bayern ist rund ein Drittel der Landesfläche mit Wald bedeckt. Jede Sekunde wächst dort ein Festmeter Holz nach. Die nachhaltige Nutzung der Wälder sorgt für deren Verjüngung und unterstützt den natürlichen Lebensraum. Außerdem fördert der Wald die Artenvielfalt, reinigt die Luft, speichert Wasser, schützt den Boden und trägt zu einem ausgeglichenen Klima bei.
Wir pflegen lange Partnerschaften mit Sägewerken aus unserer direkten Umgebung, welche uns sicher mit Holz aus nachhaltig bewirtschafteten, regionalen Wäldern versorgen. Vor allem die Holzarten Fichte, Weißtanne und Douglasie können wir direkt vor Ort in Bayern beziehen. Lärchenholz, welches natürlicherweise nur in den höheren Berglagen vorkommt, beziehen wir hauptsächlich aus dem für uns nahe gelegenen Österreich. Einen Grundanteil des benötigten Materials für unsere Holzbauten beziehen wir sogar aus firmeneigener Forstwirtschaft direkt für unserer Haustüre.
Fichte: Im Verhältnis zum relativ geringen Gewicht, besitzt es günstige Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften. Daher eignet es sich besonders gut als Bau- und Konstruktionsholz.
Weißtanne: Sehr helle und astarme Holzart, die auch unbehandelt besonders witterungsbeständig ist. Sie hat ein hohes, spezifisches Gewicht und weist eine sehr gute Tragfähigkeit auf.
Lärche: Sie ist das schwerste und härteste heimische Nadelholz. Lärchenholz ist aufgrund der hohen Resistenzklasse äußerst widerstandsfähig, benötigt keinerlei Oberflächenbehandlung und wird im Holzbau deshalb oft für Fassaden verwendet.
Douglasie: Bedingt durch die zunehmende Verknappung von Lärchenholz gerät die heimische Lärche immer weiter in Bedrängnis. Als Alternative hierzu rückt die Douglasie mehr und mehr in den Fokus. Diese Baumart hat fast identische Eigenschaften zum Lärchenholz und bietet deshalb eine nachhaltige und technisch optimale Lösung.
Auf Wunsch können wir natürlich auch Mondholz für Ihr neues Holzhaus verbauen. Das Holz wird in der kalten Jahreszeit bei abnehmendem Mond geschlagen, für das Holz bedeutet das einen kleinen Dichtevorteil, der es etwas druckfester und stabiler macht.
Eine weitere Option haben wir noch für Bauherren, welche selbst über Holzbestände verfügen. Gerne können Sie Ihr eigenes Holz als Gegenwert einbringen oder auch direkt in ihrem Haus verbauen lassen. Sprechen Sie uns zu dem Thema einfach direkt an, dann finden wir mit Sicherheit die für Sie beste Lösung!
Bei der Holztrocknung legen wir Wert auf eine besonders langsame und schonende Trocknung, denn nur dadurch erreichen wir die höchste Materialgüte.
Das waldfrische Holz enthält anfangs noch 60 bis 90 % Feuchtigkeit und wird bei uns als erstes ca. ein Jahr langsam und natürlich Freiluft getrocknet bis zu einer Restfeuchte von 18 bis 20 %.
Zum finalen Feinschliff kommt das Holz am Ende noch zur technischen Trocknung, wo es bei Temperaturen um die 80 °C bis zu einer Restfeuchte von ca. 14 % endbehandelt wird, was bereits nahe an der späteren Ausgleichsfeuchte des Gebäudes ist. Ab diesem Zeitpunkt ist das Holz durch die veränderte Eiweißstruktur geschützt gegen Schimmel und Schädlinge. Außerdem wird das spätere Verformen damit fast vollständig verhindert.
In unserem Werk mitten im Herzen Niederbayerns stehen sämtliche Mittel zur Verfügung für qualitativ hochwertiges und CO2-neutralen Holzbau. Dazu zählen neben einem eigenen Hobelwerk für Konstruktionsvollholz auch eine eigene Fensterproduktion sowie Werkstätten zur individuellen Fertigung von Möbelstücken. Somit liegt die hohe Qualität der verwendeten Bauteile bereits ab der nicht sichtbaren Innenkonstruktion unserer Häuser vollständig in eigener Hand und wir sind unabhängig von Qualitätsschwankungen Dritter.
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Dass Holzwände bei uns auch verputzt und dadurch mit verschiedenen Strukturen versehen werden können, ist weitestgehend bekannt. Unsere technischen Möglichkeiten in der Veredelung und Gestaltung von Holzbaufassaden gehen jedoch noch viel weiter. Unser modernes Bearbeitungszentrum ermöglicht es, die außenliegenden Massivholzbohlen mit speziellen Fräsprofilen zu versehen und damit einzigartige Fassadendesigns für unsere Holzbauten herzustellen. Und das auf Basis von unbehandeltem, regionalem Holz, welches wir selbst weiterverarbeiten.
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Sie wünschen sich weitere Informationen zu unseren Holzhäusern, möchten ein persönliches Beratungsgespräch vereinbaren oder ein konkretes Angebot für Ihr Bauvorhaben erhalten? Melden Sie sich gerne bei uns – unsere Experten nehmen sich Zeit für Ihre Fragen und begleiten Sie auf dem Weg zu Ihrem Holzhaus.