Warum ist „richtig gut bauen“ so wichtig?

Richtig gut bauen bedeutet ein ökologisches, ökonomisches und schönes Haus bauen. Ein Haus, in dem sich Ihre Familie ein Leben lang rundum wohl fühlt, weil es gesund ist, weil es Ihnen gefällt und weil es alle herausragenden Eigenschaften eines Sonnleitner Holzhauses hat.

Wussten Sie eigentlich wie viel Zeit unseres Lebens wir zuhause verbringen? Laut einer Studie schlafen wir rund 24 Jahre, 12 Jahre lang schauen wir fern und 5 Jahre widmen wir dem Thema Essen. Nicht eingerechnet die Zeit, die wir mit unseren Kindern spielen, Freunde zu Besuch haben u.v.m.

Holz

Holz - warum ist das der beste Baustoff

Holz ist der beste Baustoff, den uns die Natur bieten kann. Holz ist ein hochwertiger und vertrauter Werkstoff. Sonnleitner Holzhäuser sind wertvoll und wohngesund. Häuser aus Holz sind klimaregulierend, diffusionsoffen, sorgen für eine ausgeglichene Luftfeuchte und sind somit Garant für Wohlgesundheit und eine gesunde Raumluft. Häuser aus Holz sind somit besonders wertbeständig.

Wir Menschen verbinden den Begriff Holz mit „ein angenehmes Raumklima, Wohlfühlen, Wohngesundheit, Wärme, Behaglichkeit, Ökologie und Wirtschaftlichkeit“. Nicht umsonst ist der Holzbau in vielen Ländern der nördlichen Welthalbkugel die mit Abstand meistverbreitete Bauweise.

☀️ Unser Tipp: Vor allem, wenn Sie unter Atemwegsbeschwerden, Asthma oder Allergien leiden, kann ein aus Holz gebautes Haus Ihre Beschwerden lindern. Denn Holz wirkt antistatisch und verringert so das Hochwirbeln von Viren, Pollen, Bakterien und der Gleichen.

Holz – und seine ausgeglichene Ökobilanz

Holz ist ein unveränderter, natürlicher Rohstoff, der seit Urzeiten weltweit und in unserer Heimat zum Hausbau genutzt wird und den Menschen in ihrer Entwicklung immer zur Verfügung stand. Der Baustoff Holz kann den Nachweis der Kreislauffähigkeit erbringen, verbunden mit einem zusätzlichen Energiegewinnungspotenzial nach der Nutzung. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und weist daher eine ausgeglichene Ökobilanz auf. Ein Kreislaufsystem wie in der Natur.

Holz - und seine erstaunlichen Materialeigenschaften

„Holz ist vielseitig bearbeitbar und nachhaltig einsetzbar – ein Grund mehr, warum wir unsere Häuser aus Holz bauen!“ so die Argumentation eines unserer Baubiologen beim Beratungsgespräch. Ich denke, er hat es richtig erkannt!

Holz besitzt ausgezeichnete Wärmedämmeigenschaften, ist belastbar und schön anzusehen. Holz hat einen weitaus besseren Wärmedurchgangswert als Stein oder Beton. Nadelholz mit einer Stärke von 6,5 Zentimeter hat z.B. die gleiche Dämmwirkung wie 40 Zentimeter Vollziegel.

Haben Sie es gewusst: Holz ist im Vergleich mit Stahl bei gleichem Gewicht bis zu 14 Mal belastbarer. Holz ist somit idealer Baustoff für energieoptimierte und besonders stabile Häuser. Erstaunliche Eigenschaften – unser Holz!

☀️ Unser Tipp: In Gebäudehüllen mit optimaler Wärmedämmung – und das sind Häuser aus Holz – können Sie mehr Quadratmeter Wohnraum realisieren als in Häusern in anderen Bauweisen. Bei optimaler Planung kann dies bis zu 10 % mehr Wohnraum bei gleichen Außenmaßen ausmachen!

Holz - ein naturbelassener Werkstoff

Holz ist gut für Mensch und Natur und liegt voll im Trend. Die Holzbauweise geht seit den 1990er Jahren als Wachstumssieger im Wohnungsbau hervor. Und das aus gutem Grund: Viele Faktoren belegen, dass moderne Holzhäuser eine innovative und qualitätsgesicherte Bauweise darstellen. Die besonderen Vorteile der Holzbauweise liegen in der Tatsache, dass sie ein technologisch, ökologisch und ökonomisch ausgefeiltes System bildet, das sich optimal individuellen Anforderungen anpassen lässt.

Holz ist Lebensqualität

Der Mensch sehnt sich immer mehr nach Geborgenheit, Ruhe und Entspannung. Leben und Wohnen in einer gesunden, natürlichen und lebensfreundlichen Wohn-Umwelt bringt den erholsamen Ausgleich gegen Lärm, Stress und Hektik im Alltag. Ein Leben im Holzhaus regt die Sinne an. Denn es ist plastisch, lebendig, warm und abwechslungsreich. Die Bewohner und Besucher eines Holzhauses fühlen sich spürbar rundum wohl.

Nichts beeinflusst die Qualität des Lebens mehr als der Lebens-, Arbeits- und Wohnraum – und natürlich die Häuser, in denen sich das tägliche Leben abspielt. Lebensqualität bezogen auf Wohnen bedeutet, einen Rahmen zu schaffen für Entfaltung, Entspannung, Kreativität, Wohlbefinden und Glück. Sonnleitner-Holzhäuser erfüllen diese Wünsche auf ideale Weise.

☀️ Unser Tipp: Wenn Sie sich Ihren eigenen Lebensraum schaffen wollen, vertrauen Sie Häusern aus Holz, denn Häuser aus Holz erfüllen Ansprüche, die von Ziegel-, Beton- oder herkömmlichen Fertighäusern nicht erfüllt werden.

Holznutzung ist Umweltschutz

Holz ist genial. Wald ist als natürliche Vegetation in Mitteleuropa hoch angesehen. Derzeit ist Deutschland zu 35 % mit Wald bedeckt. Diese Wälder werden fast ausschließlich nachhaltig bewirtschaftet. Das heißt, dass unsere Wälder zwar forstwirtschaftlich genutzt werden, aber durch gezielte Nachforstung mehr Holz nachwächst, als entnommen wird. Und dieser Holzzuwachs kann durch uns ruhigen Gewissens genutzt werden. Auch das ist Umweltschutz!

Holz gestaltet unsere Zukunft

Der Wald ist eine ganz besondere Fabrik, weil Bäume ständig nachwachsen. Mit CO2, Wasser und Licht wird der vielseitig nutzbare Rohstoff Holz produziert. Und ganz nebenbei entsteht Sauerstoff! Mit dem Grundprinzip der Natur, der Photosynthese, wird diese wichtige heimische Ressource umweltverträglich produziert. Genial einfach, einfach genial. Ein Wunder der Natur.

Holz speichert Kohlendioxid

Im Holz wird klimawirksames CO2 gespeichert. Auch im Baustoff Holz bleibt das CO2 über seine Nutzungsdauer gebunden. Wird Holz letztendlich als Energieholz zur Wärmeerzeugung verwendet, so verbrennt es CO2-neutral und spart damit den Verbrauch von klimaschädlichen fossilen Energien (z.B. Öl, Gas, Kohle).

☀️ Unser Tipp: Nutzen Sie das natürliche Kraftwerk, den Baum für sich - Pflanzen Sie einen Baum!

Mit jedem Atemzug entnehmen wir unserer Umgebungsluft etwas Sauerstoff. Trotzdem haben wir immer genug Luft zum Atmen, genaugenommen bleibt der Sauerstoffgehalt der Luft immer konstant. Aber wie funktioniert das? Dass Bäume über Ihre Blätter Photosynthese betreiben, haben wir bereits in der Schule gelernt.

Die Sauerstoffmenge, die z.B. ein Nadelbaum produziert, ist abhängig von dessen Holzdichte und seinem Alter. Generell gilt: Ein junger Nadelbaum produziert mehr Sauerstoff als ein alter. Im Durchschnitt gibt ein hundertjähriger Baum pro Stunde 12.000 Liter Sauerstoff an die Luft ab. Wenn ein Mensch also 24 Liter Sauerstoff pro Stunde benötigt, könnte ein Baum fünfzig Menschen Luft zum Atmen liefern. Wenn Sie also einen oder mehrere Bäume in Ihrem Garten pflanzen, werden Sie indirekt zum Sauerstofflieferanten.

Holz als Baustoff

Holzbauelemente sind ökologisch und energiesparend. Wer sich für den Bau eines Holzhauses entscheidet, verfügt nicht nur über ein wohngesundes, behagliches, energiesparendes Haus, sondern trägt auch gleichzeitig zum Klimaschutz bei, weil dadurch der CO2-Gehalt in der Atmosphäre gemindert wird. Wohnen und leben im Einklang mit der Natur!

Holz ist klimaneutral

Beim Wachstum eines Baumes werden Gase gebunden, die bei der Verbrennung wieder frei werden. Auch wenn das Holz verrottet, werden diese Gase frei. Die Verbrennung von Holz ist klimaneutral und trägt nicht zur Erwärmung der Erdatmosphäre bei.

Holz ist erneuerbar

Holz wächst nach. Gas, Öl und Kohle sind endlich und allesamt in absehbarer Zeit verbraucht. Holz aber wächst nach! Im Vergleich zu den herkömmlichen anderen erneuerbaren Energien, lässt sich Holz unproblematisch verarbeiten und lagern.

☀️ Unser Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeit, den sowieso schon geringen Bedarf an Energie ökologisch durch eine Kombination aus Holzheizung und Solar- oder Photovoltaiktechnik zu decken.

Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

In Bayerns Wäldern stehen etwa 5 Milliarden Bäume. In ihnen stecken etwa 980 Millionen Vorratsfestmeter (vfm) Holz und jede Sekunde wächst ein Kubikmeter nach. Jährlich etwa 33 Millionen vfm. Damit könnte man jedes Jahr aufs Neue zwischen München und Melbourne eine 2 m hohe und 1 m dicke „hölzerne Mauer“ bauen (16.500 km)! In Bayern werden pro Jahr etwa 15,7 Millionen Erntefestmeter (efm) eingeschlagen und verkauft. Der Einschlag liegt damit noch deutlich unter dem Zuwachs (etwa 33 Millionen vfm/a), die Holzvorräte nehmen zu.

Holz ist ökologisch

Holzhausbau und Bayern, das gehört zusammen. So wird der überwiegende Teil des in bayerischen Wäldern produzierten Rohstoffs genau dafür verwendet: für den Bau von Eigenheimen. Und der Trend hält an! Wegen seiner hervorragenden Ökobilanz ist Holz der Baustoff schlechthin. Ein Kubikmeter Holz entzieht beim Wachsen der Atmosphäre eine Tonne des Treibhausgases Kohlendioxid.

☀️ Unser Tipp: bauen Sie Ihr Haus aus Holz, dadurch leisten Sie durch die Bindung  von CO2 einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Holz und das Wohnklima

In Holzhäusern herrscht ein behagliches Wohnklima, das die Gesundheit fördert. Holz kann nämlich Luftfeuchtigkeit aufnehmen und gibt es bei Bedarf wieder ab. Wird die Raumluft z.B. während der Heizperiode zu trocken, gibt Holz die gespeicherte Feuchtigkeit wieder langsam ab. Das gute Wohnklima besteht sogar von Anfang an, denn ein Holzhaus muss niemals „trockengeheizt“ werden.

☀️ Unser Tipp: Sie können auch ruhigen Gewissens Holz im Bad verwenden. Thermisch behandeltes Holz, also Thermoholz ist bestens – außer im Duschwandbereich - für solche Räume geeignet.

Holz benötigt keine Chemie

Alte Holzhäuser erinnern daran, dass Holzschutz jahrhundertelang ohne Chemie, einfach durch intelligente Konstruktion bestens funktioniert hat. Konstruktiven Holzschutz nennt man das. Das Prinzip ist denkbar einfach: Man trocknet das Holz und entzieht dadurch Insekten und Pilzen die Lebensgrundlage. Durch technische und konstruktive Maßnahmen, wie z.B. einen großen Dachüberstand bleibt das Holz trocken. So ist eine chemische Holzbehandlung oder eine „Versiegelung“ nicht erforderlich.

☀️ Unser Tipp: Für den Außenbereich bestens geeignet ist Lärchenholz, es ist besonders witterungsbeständig. Die natürliche Ergrauung des bewitterten Holzes nennt man „Patina“ und schützt das Holz zusätzlich.

Holz als Dämmstoff

Holzfaser-Dämmstoffe nutzen das Potenzial der Natur für intelligente Lösungen am Bau. Sie weisen bei hoher Elastizität beste physiologische und bauphysikalische Eigenschaften auf.

Wo die Temperatur nur langsam durch die Wände dringt, ist das Haus bestens geschützt gegen Kälte, Hitze und Schall: durch eine dicht angeschlossene Dämmung und viel Gewicht.
So gesehen, sind Holz und Holzwerkstoffe ideale Baustoffe. Damit lassen sich im Sonnleitner-Holzhaus problemlos Energieeffizienz-Standards und guter sommerlicher Wärme- sowie Lärmschutz vereinen.

☀️ Unser Tipp: machen Sie mal folgenden Vergleich: Setzen Sie sich im Winter einmal auf einen Stein oder Beton, Sie werden in kürzester Zeit merken, dass das Material die gespeicherte Kälte an Sie abgibt – Sie werden frieren. Dann setzen Sie sich auf einen Baumstumpf oder eine Holzbank – und Sie werden spüren, dass ihrem Körper keine Wärme entzogen wird.

Grundstück

Ohne Grundstück kein Eigenheim

Jeder, der seinen Traum vom Eigenheim verwirklichen möchte, muss sich vielerlei Fragen stellen. Baufamilien stehen mehrere Wege zur Verfügung, um das passende Baugrundstück zu finden. Kreisen Sie erst Ihre Wunschwohngegend – also die Region, die Kommune, Stadtnähe oder ländlich – ein, erst dann macht es Sinn, sich über unterschiedliche Wege und Medien gezielte Informationen einzuholen. Einschlägige Portale im Internet und Anzeigen in Zeitungen und Mitteilungsblättern verschaffen einen ersten Überblick über den aktuellen Grundstücksmarkt und deren Preise.

☀️ Unser Tipp: Fragen Sie auch direkt bei der Wunschgemeinde nach bestehenden bzw. geplanten Baugrundstücken, eventuell auch Baulücken, die zur Vergabe stehen – natürlich immer unter Beachtung der Grundstückspreise, die bekanntlich extrem unterschiedlich sein können.

Welcher Grundstückspreis ist angemessen?

Preise für bebaubare Grundstücke werden immer teurer und sind von zahlreichen Faktoren abhängig. Auch können Zusatzkosten für Erschließung oder bei der Entfernung von Altlasten im Boden anfallen. Doch zu welchem Preis sollten Sie ein Baugrundstück noch kaufen? Grundsätzlich gilt: Wer ein Baugrundstück kaufen möchte, sollte sich zunächst bei dem zuständigen Gemeindeamt nach dem sogenannten Bodenrichtwert erkundigen und ihn mit dem geforderten Kaufpreis vergleichen. Fragen Sie auch bei angrenzenden, in Frage kommenden Kommunen nach. Womöglich ist deren Grundstücke etwas günstiger und Sie haben etwas mehr Budget für Ihr Haus übrig.

☀️ Unsere Tipps:

  • Starten Sie möglichst früh mit der Grundstückssuche, damit der Traum vom Eigenheim nicht ins Stocken gerät.
  • Treiben Sie die Suche nach Ihrem Baugrundstück selbst aktiv voran, nutzen Sie Internetportale genauso wie Ihr persönliches Netzwerk für Informationen.
  • Halten Sie stets Ausschau nach unbebauten Flächen bzw. Baulücken, abbruchreife Häuser usw.
  • Junge Baufamilien können häufig auf städtische Fördermittel bzw. Zuschüsse zugreifen.

Bebauungsplan: Sicherheit mit Einschränkungen

Ein Bebauungsplan gibt darüber Auskunft, wie ein Baugrundstück bebaut werden darf. Bebauungspläne sind beim Bauordnungsamt, der Gemeindeverwaltung, beim Stadtplanungsamt oder in manchen Kommunen mittlerweile auch online einzusehen. Darin ist festgeschrieben, was und wie groß gebaut werden darf, welche Mindestabstände zu Nachbarn einzuhalten sind uvm.

☀️ Unser Tipp: Bei der Gelegenheit lohnt auch ein Blick in das Grundbuch, es gibt Auskunft darüber, ob eventuell Wegerechte durch Dritte eingetragen sind, ob es mit Hypotheken belastet ist und ob Vorkaufsrechte bestehen.

Grundstücksbeschaffenheit und Geobiologie

Die Suche nach dem geeigneten Baugrundstück ist mitunter eines der ersten und auch wichtigsten Themen für Hausbauinteressierte. Schon Gedanken über Einflüsse durch Energiefelder, Elektrosmog, Mobilfunk usw. gemacht? Da kann eine baubiologische Bauplatzanalyse hilfreich sein. Fachleute für Baubiologie, Geomantie und Umweltmesstechnik erstellen eine Bauplatzanalyse, in der eventuelle Umgebungseinflüsse, die Bodenbeschaffenheit, Altlasten, Störfelder uvm. geprüft werden.

☀️ Unser Tipp: Nutzen Sie das Wissen unserer Baubiologen und lassen Sie sich zu diesen wichtigen und meist vermeidbaren bzw. beinflussbaren Störfaktoren beraten.

Was ist noch wichtig bei der Grundstücksuche?

Haben Sie ein Baugrundstück in der engeren Wahl? Schon Ihre zukünftigen Nachbarn kennengelernt, die Infrastruktur geprüft? Was stört – und was ergänzt sich? Auch das gehört geprüft, denn nicht jeder Nachbar denkt und lebt so, wie Sie es gerne hätten. Sie sehen schon: Zahlreiche  Faktoren beeinflussen später, ob Sie sich in ihrem Holzhaus auch wohlfühlen werden.

☀️ Unser Tipp: Sollten Sie Ihr vermeintliches Wunschgrundstück gefunden haben, versuchen Sie, Ihr Grundstück zu möglichst vielen Tages- und Nachtzeiten zu prüfen, denn nichts ist störender als eine eventuelle Bar mit Nachtbetrieb, ein Schichtbetrieb, Geruchsbelästigungen durch Abluft, Generatorengeräusche in der Umgebung und vieles mehr.

Grundstücksbegehung durch Rutengeher?

Schabernack? Übersinnlich? Früher schickten die Bauern noch Rinder und Schafe auf ihr Grundstück, um zu sehen, ob dies ein guter Bauplatz ist. Man setzte sogar ganze Ameisenhaufen dorthin; blieben diese, war es ein Zeichen für ein gestörtes, ungesundes Grundstück. Rutengehen und damit „Erdstrahlen“ aufspüren hat nichts mit übersinnlichen Fähigkeiten zu tun, sondern ist mit dem Erlernen eines Handwerks vergleichbar. Viele Kinder und auch wir Erwachsenen haben dieses Gespür noch, wenn wir es zulassen. Doch mit dem Aufspüren der Erdstrahlen alleine ist es heute nicht mehr getan. Seitdem die technischen Einflüsse wie Elektrosmog, Mobilfunk, Radar, Schallwellen usw. so stark zugenommen haben, ist zusätzlich eine professionelle baubiologische Messtechnik unerlässlich.

☀️ Unser Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeiten und das Wissen eines geschulten und mit spezieller Technik ausgestatteten Geobiologen bzw. Baubiologen. Er gibt Ihnen das ruhige Gewissen, das für Sie ideale Grundstück gefunden zu haben.

Grundstückbewertung – was bringt das für mich?

Kluftwasser, Currynetz, geologische Anomalien, schädliche Strahlungen, Polpunkte, Gammastrahlen, Magnetfelder, Radar, Lärmemissionen? Noch nie davon  gehört? Baubiologen und Geobiologen messen diese und viele andere mögliche Werte und klären gemeinsam mit Ihnen, ob ihr Wunschgrundstück auch als Baugrundstück geeignet ist oder nicht. Der Einfluss und die Stärke all dieser möglichen „Störungen“ auf unsere Gesundheit, auf unser Wohlbefinden sind zum Teil auch wissenschaftlich nachgewiesen und sind jeweils individuell festzustellen.

In Summe lässt sich somit aussagen, ob Beeinträchtigungen für Ihre Gesundheit zu befürchten sind.

☀️ Unser Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeiten und das Wissen eines geschulten und mit spezieller Technik ausgestatteten Geobiologen bzw. Baubiologen. Er gibt Ihnen das ruhige Gewissen, das für Sie ideale Grundstück gefunden zu haben.

Unser Nachbar – unser Glück?

Wer wünscht sich das nicht? Ein Grundstück, eingebettet in eine möglichst intakte Landschaft, die Ruhe und Frieden ausstrahlt und das gute Gefühl, einen netten und umsichtigen Nachbarn zu haben. Der Mensch hat ein Ruhebedürfnis, genauso aber sucht er Kontakt und Geselligkeit. Beides angemessen zu vereinen prägt eine gute, intakte Nachbarschaft. Denn die natürlichen Rhythmen von Aktivität und Ruhe sollten gegenseitig zugestanden werden. Zu einem guten Wohnumfeld gehört auch eine angenehme Nachbarschaft, dies zeichnet sich dadurch aus, dass eine Mischung von Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Erholung, Kommunikation und Rückzug in die Privatsphäre zu einem harmonischen Ganzen wird.

Grundstücks- und Gartenplanung: das grüne Wohnzimmer

Haus- und Garten-Planung nach persönlichen Vorstellungen oder nach Vorgaben von professionellen Landschaftsarchitekten, oder wie wird ein ökologischer Garten angelegt?

Auch ein Garten soll funktionieren und gleichzeitig die eigenen Bedürfnisse nach Ruhe und Erholung befriedigen. Hierzu gibt es unterschiedlichste Ansätze, von denen jeder für sich seine Berechtigung hat. Die Praxis hat gezeigt, dass ein schön angelegter Garten – meist geplant von Landschaftsgärtnern  –  oft in unserer technisierten Welt nicht ausreicht, um ein gesundes Wohn- und Lebensumfeld zu schaffen. Entscheidend ist auch die harmonische Beziehung zwischen Haus und Garten, das fließende Ineinander übergehen des Wohnraumes von innen nach außen.

☀️ Unser Tipp: Entscheiden Sie sich für einen Gartenstil.
Ein Sammelsurium verschiedener Stilelemente wirkt in den meisten Fällen nicht besonders harmonisch. Deshalb sollten Sie sich bereits in der Planungsphase für einen Stil wie zum Beispiel den Bauerngarten, Japangarten, Nutzgarten entscheiden, und alle Pflanzen, Bau- und Deko-Elemente darauf abstimmen. Bei größeren Anlagen können unterschiedliche Gartenstile reizvoll sein.

Beratung

Ganzheitliche Beratung – erst kennenlernen, dann planen

Offene Kommunikation ist der Schlüssel zum eigenen Traumhaus. Beim Erstberatungsgespräch sollten alle Beteiligten dabei sein, man lernt sich gegenseitig kennen und man bespricht Grundsätzliches. Aber was ist grundsätzlich? Das ist all das, was Ihnen bei Ihrem neuen Eigenheim wichtig erscheint. Hier kommt auch schon der Hausbauberater ins Spiel, denn neben dem Budget, dem bestenfalls vorhandenem Grundstück sind zahlreiche Ideen und Lösungen gefragt. Wie wollen die zukünftigen Bauherren leben? Schlussendlich ist es das Ziel unserer Planungsabteilung von innen nach außen zu planen - damit konnten wir in den letzten 50 Jahren die besten Ergebnisse erzielen. Schließlich wollen wir für unsere Kunden individuelle Wohn(t)räume erschaffen.

☀️ Unser Tipp: Es gibt zig-1000e Ideen wie man einen Grundriss einteilen kann. Deshalb: Umso besser Sie Ihre Bedürfnisse und Wünsche unseren Planungsexperten mitteilen, umso leichter finden wir gemeinsam mit Ihnen Ihren persönlich passenden, idealen Grundriss.

Hausplanung

Eins werden

Richtig gut bauen ist die gekonnt zusammengefügte Summe aus vielen Bereichen, Abschnitten und Details. Richtig gut bauen heißt aber auch, dass für alle Bereiche jeweils das umfangreichste (Fach-)Wissen, das handwerkliche Können, die größte Erfahrung und die bewährtesten Materialien abgerufen bzw. eingesetzt werden. Beim Hausbauen geht es um Individualität, Wünsche und Bedürfnisse. Es gilt heraus zu finden, ob man sich versteht, ob das, was man meint, so ankommt, dass es später genauso wie gewollt umgesetzt wird. Richtig gut planen und bauen heißt, dass man „eins“ wird mit der Baufamilie.

☀️ Unser Tipp: Es ist besonders wichtig, dass Sie bereits beim Erstgespräch über all das sprechen, was Ihnen sehr am Herzen liegt, was sein soll, was sein kann und was sein darf.

Intelligente Planung: Von innen nach außen

Ein Haus sollte idealerweise von innen nach außen erdacht und geplant. Warum? Weil ein Haus zunächst einmal der Raum für Körper, Geist und Seele ist. Oder anders ausgedrückt – ein Haus ist dann ein gutes Haus, wenn es körperliches Wohlbehagen erzeugt, die Sinne positiv anregt und glücklich macht.

Bei der Planung des Grundrisses Ihres Sonnleitner-Hauses werden die ersten Weichen für ein richtig gutes Haus gestellt. Die gemeinsame Planung mit Ihnen ist nichts anderes als der Austausch von Wissen und Wünschen. Sie wissen, welche Menschen mit ihren Tagesabläufen, Gewohnheiten und Gefühlen in das Haus einziehen werden – und wir wissen, wie diese Anforderungen in einen gut „organisierten“ Grundriss umgesetzt werden können. Deshalb investieren wir gemeinsam mit Ihnen viel Zeit und Kreativität in den Grundrissentwurf.

Räume, die zu Ihrem Leben passen

Mit jedem Haus, mit jeder Planung wird man auch jedes Mal um eine Erfahrung schlauer. Dieses riesige Potenzial an Fallbeispielen, an realen Situationen bei der Grundrissgestaltung, nutzen unsere Planer stets auf Neue.

Es werden alle erdenklichen Möglichkeiten und Alternativen besprochen und so wird Stück um Stück, Raum um Raum, Ihr Ideal-Grundriss erarbeitet.

Und weil wir möchten, dass Sie ein Leben lang Ihr Haus genießen, werfen wir gemeinsam auch einen Blick in Ihre Zukunft, um herauszuarbeiten, wie bestimmte Raumkonzepte angedacht sein könnten, damit sie später flexibel nutzbar sind: zum Beispiel als Einliegerwohnung, wenn die Kinder ausgezogen sind oder als Wellness-Oase durch das Hinzunehmen eines weiteren Zimmers zum Bad. Wohnraum, der sich jederzeit Ihren sich ändernden Lebensverhältnissen anpasst.

☀️ Unser Tipp: Erst wenn kein einziges, noch so kleines Fragezeichen mehr „im Raum“ steht, sollten Sie die Planung als erfolgreich betrachten – die optimale Planung Ihres Bauvorhabens ist einer der wichtigsten Schritte Richtung Traumhaus.

Fassaden-Architektur

Freie Architektur mit persönlichem Charakter

Freies Design nennt man auch das „uneingeschränkte“ Gestalten. Die Gestaltung bzw. die Architektur der Außenwände hängt im Wesentlichen mit der Grundrissgestaltung zusammen. Denn gute Planung geht von innen nach außen. Steht einmal die Raumaufteilung, ergeben sich Maße der Wände, Richtungen, Vorsprünge, Anbauten, Giebel usw. Außerdem die Lage der Fenster, Türen, Balkone und Terrassen.

Bei jedem Neubau stellt sich die Frage nach dessen äußerlicher Wirkung. Viel sichtbares Holz oder lieber verputzte Fassaden – oder doch eine Kombination aus beidem? Durch unsere beiden Klimawandsysteme TWINLIGNA® und MONOLIGNA® sind keine gestalterischen Grenzen gesetzt. Über ein, zwei oder mehrere Stockwerke. Eine dementsprechende 3D-Visualisierung hilft bei der Entscheidung maßgeblich.

TWINLIGNA® und MONOLIGNA®– zwei Wandsysteme, die in der Raum- und Fassadengestaltung neue Maßstäbe setzen. Hier gibt es kein „Entweder/Oder“ sondern ein „Sowohl-als-Auch“. Das eröffnet im wahrsten Sinne des Wortes neue Sichtweisen.

☀️ Unser Tipp: Beide Wandsysteme haben wir für Sie in unseren Kundenzentren bzw. Niederlassungen aufgebaut. Nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie sich diese beiden patentierten Klimawandsysteme zeigen und deren einzigartigen Vorteile erklären.

Innen-Architektur

Lebensräume mit persönlichem Charakter

Es gibt Räume, die leben von der Ausstrahlung edel verarbeiteter Holzwände und sichtbarer Balkenkonstruktionen aus perfekt verleimten oder naturbelassenen Balken. Zum Beispiel gemütliche Essbereiche, offene Galerien, sichtbare Balkenlager, behagliche Wohn-Esszimmer mit Kaminfeuer hinter Glas. Holz ist das ideale Material, seinem Lebensraum Charakter zu verleihen. Andere Zimmerwände beeindrucken durch die Putz- oder Farbgestaltung auf perfekt dafür vorbereiteten Wandflächen. Hier werden mit immer neuen Kreationen und Techniken immer neue Designwünsche realisiert. Im Bad und in der Küche zum Beispiel durch Fliesen oder eine Kombination aus allen Möglichkeiten.

Auch Fußböden entscheiden maßgeblich über die Raumwirkung. Wählen Sie aus Materialien wie Holz, Keramikfliesen, Naturstein oder Kork bis hin zu Linoleum oder Sisal, alles langlebige, und natürliche Materialien, die ein gesundes Wohnraumklima unterstützen. Ihr persönlicher Stil entscheidet, wie die Räume wirken und ob Sie sich darin wirklich wohlfühlen. Viele Oberflächen bieten sich bereits in ihrer natürlichen Farbigkeit zum Materialmix z.B. mit Glas, Stahl und Stein an. Zusammen mit verputzten Oberflächen, Farben und Lasuren ergeben sich unendliche Kombinationsmöglichkeiten.

☀️ Unser Tipp: Es ist sinnvoll, bereits während der Planungsphase die Inneneinrichtung professionell erarbeiten zu lassen. Nutzen Sie die Möglichkeit der innenarchitektonischen Beratung.

Grund(riss)-Wissen

Was ist ein intelligenter Grundriss?

Individuelle Beratung, Planung und Design sind das A und O von Anfang an. Eine gute Grundrisslösung zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass auch multivariable Raumnutzungen möglich sind. Klingt kompliziert, ist aber genial einfach, wenn man es richtig angeht. Das beginnt bei der kreativen Grundrissgestaltung über eine schlüssige Innenarchitektur samt Möblierung und endet letztendlich in baubiologischen Konzepten, die durch Bau-Intelligenz sogar Baukosten-Reduzierungen ermöglicht. Hier ein paar Grundriss-Tipps aus unserer Planungsabteilung von A bis Z:

Abstellraum / Kellerersatzraum (meist EG)

Unterkellerung Ja oder Nein? Fest steht, dass ein Kellerersatzraum viel Geld einspart. Er bietet Platz für Lagerung und vorübergehende Bevorratung, Abstellen von Reinigungsgeräten, Getränken, Lebensmitteln usw. Außerdem können dort die Wasser-, Strom- und Gaszähler installiert werden.

Anbaumöglichkeiten für Kellerersatzräume ergeben:

  • Ein erhebliches Einsparpotenzial durch den Wegfall eines aufwendigen Kellers
  • Jede individuelle Größe ist entsprechend den Bedürfnissen möglich
  • Der baurechtlich schlecht zu nutzende Grenzabstand zum Nachbarn kann
    mit Kellerersatz-Anbauten optimal genutzt werden

Ankleide (meist OG)

Als Ankleide bezeichnet man einen begehbaren Raum oder eine optische Abtrennung zum Hauptraum, z.B. dem elterlichen Schlafzimmer.

Dieser Ankleideraum ist meist mit raumhohen Regal- bzw. Schranksystemen ausgestattet. So können Kleidungsstücke, Schuhe usw. platzsparend und übersichtlich aufbewahrt werden.

Badezimmer (meist OG)

Das Bad dient heutzutage nicht nur der „Körperpflege“. Es wird mehr und mehr zum Wellnessbereich und auch längere Zeit genutzt sowie als Ort der Entspannung gesehen. Aus Platzgründen kann auch eine Toilette ins Bad eingeplant werden.

Balkon (OG)

Balkone sind vor allem an Häusern mit kleineren Grundstücken sehr beliebt, da ein Balkon als zusätzlicher Freisitz Verwendung findet und auch gerne mit Blumen geschmückt wird. Balkone sollen möglichst witterungsbeständig gefertigt werden und spielen auch architektonisch gesehen eine prägende Rolle.

Diele (EG bzw. OG)

Die Diele ist, so sagt man, die Visitenkarte des Hauses. Zumindest aber bildet man sich hier buchstäblich den ersten Eindruck beim Betreten. Sie dient der Erschließung von außen nach innen und organisiert die Wege im Haus.

  • Möglichst viele, einzelnen Räume sollten direkt begehbar sein

Elternschlafzimmer (meist OG)

Schlafräume sollten sich immer möglichst in schall- und lichtabgeschirmter Lage befinden, schließlich zählt ein Schlafzimmer zu den Ruhe- und Erholungsräumen.

Essbereich (meist EG)

Das gemeinsame Essen macht den Essplatz zum Zentrum des Gemeinschaftslebens in einem Haus und sollte verständlicherweise in Küchennähe sein. Unsere Erfahrung zeigt, dass auch der Essbereich gerne als Spiel- und Hausaufgabenplatz für die kleineren Kinder genutzt wird.

Gäste WC (meist EG)

  • Sollte für eine natürliche Belichtung und Belüftung ein Fenster haben
  • Durch einen Zugang über die Garderobe und den Dielenbereich wird dem Wunsch nach Abgeschiedenheit Rechnung getragen

KFZ-Abstellplatz (EG oder UG)

Dieser soll nicht weit entfernt von Straße und Hauseingang liegen und der Zu- und Ausfahrt eine gute Übersicht gewähren.

Kinderzimmer (meist OG)

Das Königreich der Kinder dient zum Aufenthalt, zum Spielen, Schlafen und zum Schularbeiten machen. Sie lassen sich gemäß der Fantasien der Kinder individuell einrichten und gestalten. Denken Sie daran: Ein Kinderzimmer soll sowohl für kleine Sprösslinge als auch Jugendliche ein persönlicher Rückzugsort sein.

Küche (EG)

Sie ist Arbeitsplatz, aber auch Aufenthaltsraum zugleich. Die Möblierung sollte zum Teil auch flexibel sein, z.B. durch Verwendung moderner Beschlagsysteme. Außerdem sollte beachtet werden:

  • Gute Belichtung und Belüftung durch Anordnung eines Fensters und der Möglichkeit einer mechanischen Ablufteinrichtung
  • Ausreichend Platz für Schränke, Kühl- und Gefriergeräte
  • Genügend Arbeits- und Abstellflächen, Koch-, Back- und Spüleinrichtungen
  • Direkte Verbindung zum Essplatz und zur Speis
  • Evtl. direkte Verbindung zur Terrasse bzw. Kräuterbeet

Nutzungsneutraler Raum (EG oder OG)

Wir raten, ein „Raum-Chamäleon“ einzuplanen. Es passt sich den unterschiedlichsten Anforderungen an und könnte je nach Bedarf als zusätzliches Kinderzimmer, Seniorenzimmer, Gästezimmer, Arbeitszimmer/Büro, Hauswirtschaftsraum, Hobbyraum, Musikzimmer/Bibliothek usw. Verwendung finden.

Speis (EG)

Eine Speis (auch Vorratskammer oder Speisekammer) kann als kleiner Raum begehbar oder einfach ein großer Wandschrank in der Küche sein. Je nach Größe des Raumes können auch Gefrierschränke, Regale etc. untergebracht werden. Die Speis plant man idealerweise an der verschatteten Nordseite des Hauses ein. Ein direkter Zugang zur Küche oder auch zum Esszimmer sollte möglichst direkt bzw. kurz sein.

Terrasse (EG)

Der Terrassenbereich erweitert bei geeignetem Wetter den Wohnraum. Er dient zum Entspannen, Lesen, Faulenzen, Essen und Trinken und ist überwachbare Spielfläche für die Kinder. Wir empfehlen einen Wind-/Sonnenschutz vorzusehen, die Ausrichtung sollte nach Süden sein.

Treppe (EG)

Sie sollte möglichst platzsparend und zentral angeordnet sein. Am wenigsten Platz benötigt eine geradlinige Treppe. Es sind aber auch Podesttreppen, halbgewendelte oder gewendelte Treppen möglich.

Wintergarten (EG bzw. OG –auch kombiniert)

Die Natur ins Haus holen? Durch einen Wintergarten kann man die Jahreszeiten noch intensiver miterleben. Auch sorgt er noch für mehr natürliches Licht im Haus. Südseitig sollte auf alle Fälle eine Möglichkeit zur Beschattung angedacht werden. Wintergärten können sehr vielseitig genutzt werden.

Wohnbereich (meist EG)

Er bildet den gemütlichen Teil des Hauses, in dem auch Gäste empfangen werden:

  • Anschlüsse für alle Medien vorsehen
  • Schornsteinanschluss für Kachelofen oder Kamin gleich mit einplanen
  • Veränderbare Möblierung möglich
  • Besonnung durch Südausrichtung
  • Terrassen und Gartenzugang sollte eingeplant werden

Zufahrt, Gehwege (EG)

Sollen befahrbar, belastbar und auch leicht zu reinigen sein.

Gut be(dach)t

Gut bedacht ist halb gewonnen!

Das Dach kann End- oder Ausgangspunkt einer Hausplanung sein. Unabhängig davon hat das Dach eine zentrale Funktion für das architektonische Konzept eines Hauses.

Jedes Dach hat in unseren Breitengraden zunächst einmal eine Schutzfunktion. Es schützt vor Regen, Schnee, Wind, Hitze und Kälte. Es kann auch Träger sein – für Solarkollektoren zum Beispiel und andere Installationen.

Ein Dach kann flach, stark oder wenig geneigt sein und es muss eine bestimmte Orientierung einnehmen. Und ein Dach kann verschiedene Funktionen innehaben. Es kann Speicherraum, Wohnraum, Ersatzraum, einfach nur Hohlraum oder im buchstäblichen Sinn Spielraum sein.

Auch beim Bau von Dächern liegt Holz schon immer unangefochten an der Spitze. Denn keine andere Dachkonstruktion schützt besser gegen Wind, Kälte und an manchen Sommertagen gegen extrem hohe Temperaturen. Durch den Dämmstoff aus Holz wird eine hohe Rohdichte (Gewicht) erreicht. Das Ergebnis ist aufgrund der Phasenverschiebung von 3 bis 4 Stunden auf 14 Stunden ein wesentlich besserer Hitzeschutz auch an heißen Sommertagen und aufgrund des hohen spezifischen Gewichtes ein verbesserter Schallschutz.

☀️ Unser Tipp: Form und auch die Farbe der Dachoberfläche (bzw. der Dachziegel) sollen einerseits zum Haus passen, Ihrem individuellen Geschmack entsprechen und andererseits in die Umgebung, sprich Nachbarschaft passen. Es gibt aber auch regionale Vorschriften der Bauämter bzw. Gemeinden, auf die Sie achten müssen.

Inneneinrichtung

Inneneinrichtung beginnt mit persönlicher Beratung

Jeder hat so seine bestimmten Vorstellungen oder Anforderung an seine neue Einrichtung. Individuelle Beratung beginnt auf der Basis Ihrer bereits vorhandenen Wünsche und Ideen und endet bei professionellen und vor allem kreativen Vorschlägen und Anregungen.

Das persönliche Gespräch sehen wir bei Sonnleitner als selbstverständlich an, denn es stellt auch bei der Einrichtungsberatung eine wesentliche Komponente dar. Sie profitieren dabei von unseren Kenntnissen aus den Bereichen Beratung, Planung, Design, Ökologie, Wohnklima, Werkstoffe, Technik und Machbarkeit – auch ökonomisch. So entsteht eine vertrauensvolle partnerschaftliche Beziehung als Basis dafür, dass Ihre Erwartungen bestmöglich umgesetzt - im Idealfall sogar positiv übertroffen werden.

Von Beginn an durchdacht: Planerisches Können

Wohnen und damit Einrichten ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch eine Frage der Persönlichkeit und des Anspruchs. Moderne Küchen zum Beispiel erlauben heute eine schier unbegrenzte Anzahl von Gestaltungsmöglichkeiten: Design, Technik, Organisation und Funktion.

Deshalb liegt Einrichtungsunikaten, und das sind alle Einrichtungen von Sonnleitner, eine intensive Denk- und Vorarbeit zu Grunde. Jedes einzelne Möbelstück wird individuell nach Ihren Wünschen und Erfordernissen extra für Sie entworfen und erst nach Klärung aller Einzelheiten programmtechnisch erfasst und umgesetzt.

☀️ Unser Tipp: Skizzen und Pläne ermöglichen einen ersten Eindruck. Planerisches Können zeigt sich bereits in seiner ersten Umsetzungsphase, einer 3D-Visualisierung. Sind alle Details ausgearbeitet und die Pläne erstellt, erst dann sollten Sie zufrieden sein – und erst dann geht´s an die Möbelfertigung.

Richtig gut wohnen – was heißt das?

„Richtig gut wohnen“ entsteht durch das Zusammenspiel mehrerer Komponenten. Da ist zum Ersten „unser“ Werkstoff Holz. Es duftet natürlich gut, es strahlt Behaglichkeit aus, ist robust und lässt sich bearbeiten und veredeln wie kaum ein anderer Werkstoff.

Möbel, insbesondere aber Einrichtungen und Einbauten sollten nicht nur gut aussehen, schön sein, sondern auch praktisch im Sinne von funktionell, pflegeleicht und im Gebrauch auch möglichst „intelligent“ sein.

Um „richtig gut zu wohnen“ bedarf es aber um Einiges mehr. Bevor wir mit der Arbeit beginnen, suchen wir das dafür ideale Holz aus. Denn jedes unserer Einrichtungsprojekte soll seine eigene, individuelle „Ausstrahlung“ bekommen. Die Ergebnisse dieser Sorgfalt lassen sich sehen, fühlen und riechen. Holzmöbel wirken antistatisch und antibakteriell, sind wertbeständig und von höchster „Lebens“-Qualität.

☀️ Unser Tipp: Massivholzmöbel tragen auch zu einem gesunden Raumklima bei. Umso mehr Holz in Innenräumen  – umso besser wird das gewünschte Wohnraumklima erlebbar sein.

High-Tech und handwerkliches Können – eine sehr gute Kombination

Jedes Möbelbauprojekt wird von Grund auf solide designt, maßgenau geplant und für die CNC-gesteuerten Präzisionsmaschinen konstruiert. Das individuelle Oberflächen-Finish, „die Persönlichkeit“ der Möbel und Einrichtungen, entsteht dann durch unsere Möbelschreiner. Besonders angenehm werden geölte bzw. gewachste Oberflächen empfunden. Für Möbel, die besonderen Beanspruchungen standhalten sollen, empfiehlt sich ein Lackfinish.  

☀️ Unser Tipp: Nicht jedes Möbel bedarf einer Lackierung, oft ist es sinnvoller, Möbel nur zu ölen. Das riecht gut, lässt das Holz atmen und verstärkt die natürliche Maserung der Holzart.

Schmuckstück Küche – was ist up to date?

Die Küche ist der Bauch des Hauses und somit der beliebteste Treffpunkt im Haus. Die Küche ist sowohl Hobbywerkstatt als auch Kreativitätszentrum. Und nicht zuletzt – die Küche ist wieder zum „richtig guten Kochen“ da!

Die Küche kann offen zum Essbereich oder/und mit intelligenten Raumteilern davon abgeteilt sein.

Das neue Verständnis von der Küche ist weit weg vom puren Arbeitsbereich für das Kochen und Geschirrwaschen. Dazu tragen nicht nur die immer besser werdenden Küchengerätetechniken, sondern auch noch mehr ausgeklügelte Kücheneinrichtungen bei. Aufbewahren wird mehr und mehr zur praxisgerechten Bereitstellung, intelligente Elektronik übernimmt teilweise die Organisation und „denkt mit“ bis hin zu Energieeffizienz und gesundem Garen, Backen und Grillen.

Eine gute Küchenplanung ist wichtig – nur mit ihr werden Sie mit Sicherheit auch Gefallen an Ihren neuen Kücheneinbauten und hochwertigen Geräten finden. Daher sind bei der Küchenplanung im Vorfeld verschiedene Überlegungen anzustellen:

Aus welchem Material sollen die Küchenmöbel sein? Was soll wo untergebracht werden?

Wie viel Stauraum ist notwendig? Welche Geräte werden gewünscht?

Klare Strukturen und hochglänzende, kratzfeste Oberflächen, dies ist einer der Trends in der vielfältigen Welt des Küchendesigns.

☀️ Unser Tipp: Weniger ist oft mehr, aber das ist nichts Neues.

5 Tipps zur Küchenplanung

Materialauswahl bei Küchen

Nichts schmeichelt unseren Händen und Augen so wie Holz. Kein Wunder, dass Holz jetzt (wieder) immer öfter auch in der Küche zu finden ist.

Holz schafft Behaglichkeit und reguliert das Raumklima. Deshalb ist Holz seit jeher im Herzen des Hauses, der Küche, zu finden, und das nicht nur als einzelne Elemente wie Schneidbrettchen oder Schranktüren, sondern im ganzen Raum, vom Boden über die Einbauten und Schubläden bis hin zur Decke.

Die Form einer Küche

Die Küchenform hängt von Größe und Schnitt des Raumes ab. Dennoch sind meist verschiedene Formen möglich:

  • Einzeilig: Ideal für lange, schmale Räume.
  • Zweizeilig: Mehr Stauraum und Arbeitsflächen.
  • L-Form: Ermöglicht flüssiges Arbeiten. Einbauten mit Schwenkauszügen für Eckschränke.
  • U-Form: Nutzt den Raum optimal aus und ermöglicht flüssiges Arbeiten, weil alles griffbereit ist.
  • Offene Küche: Setzt sich aus den unterschiedlichen Küchenformen zusammen, fördert die Kommunikation, lässt einen Raum großzügiger erscheinen.

Ergonomie - die Küche muss zu Ihnen passen

Körpergerechte Höhen, Breiten und Tiefen erleichtern das Arbeiten und beugen Rückenschmerzen vor. Kühlschrank, Herd und Spüle sollen möglichst zentral positioniert sein. Häufig Benutztes deponiert man sinnvoller Weise in Arbeitshöhe. Backofen und Dampfgarer baut man ebenfalls erhöht ein.

Licht in der Küche

Kochfeld, Spüle und Arbeitsflächen sollten gut ausgeleuchtet sein. Die ideale Küchenbeleuchtung besteht aus der Hintergrundbeleuchtung (warmweiß), dem Akzentlicht (Stimmungslicht)

  • farblich steuerbar)  und dem Arbeitslicht (neutralweiß). Die Essplatzleuchte sollte ein wärmeres, dimmbares, blendfreies Licht haben und den Sitzenden nicht den Blick versperren.

Farbwahl der Oberflächen

Neutrale Weiß- oder Naturtöne sind zeitlos und anpassungsfähig. Eine Küche mit kräftigen Fronten wirkt edel, wenn sich der Rest der Einrichtung, Wände und Accessoires farbig zurückhalten. Haben Sie ein Faible für häufiger wechselnde Accessoires und Stile, bieten sich neutrale Fronten an. Ist Blau seit Jahrzehnten Ihre Lieblingsfarbe, gefallen Ihnen die blauen Fronten vermutlich auch in zehn Jahren noch. Und wer sich nicht entscheiden kann, für den kann es eine Alternative sein, eine Wand farbig zu streichen.

Die markantesten Küchentrends sind natürliche Materialien wie ausdruckstarke Hölzer und matte Oberflächen! Außerdem sind flexible Küchensysteme sehr angesagt - die sich bestmöglich an die räumlichen Gegebenheiten anpassen - so hat man nicht nur am Essen mehr Spaß, sondern auch am Kochen.

Esszimmer – ein besonders wichtiger Platz

In einem Esszimmer wird heutzutage nicht mehr nur gegessen. In Kombination mit einem offenen Koch- und Wohnbereich werden die kommunikativen Essplätze immer mehr zum gesellschaftlichen Mittelpunkt des Hauses.

Sitzen, essen, trinken, reden, genießen, feiern. Je weitläufiger, kühler und puristischer die Architektur, desto schwerer ist es, einen Essplatz einzurichten, an dem man sich gerne länger niederlässt. Das natürlichste Material ist hier oft die beste Lösung: Bank, Tisch und Stuhl aus massivem Naturholz schaffen in einem weiten Raum einen wohnlich-warmen, einladenden Ort, wirken dank klarer, präziser Form aber dennoch frisch und zeitgemäß.

Damit sich der neue Essplatz perfekt in Ihr individuelles Wohnambiente einfügt, stehen vielseitige Farben,  Holzarten und - je nach Vorliebe - Wohnstile zur Auswahl. Buchen-, Birken- und Ahornholz wirken hierbei durch ihre gleichmäßige, feine Maserung eher beruhigend auf das Erscheinungsbild, Eiche, Zwetschgen-, Nuss- und Apfelbaum betonen Ihr Esszimmerambiente.

☀️ Unser Tipp: Ausziehbare Tische bzw. kleine Theken für die Brotzeit zwischendurch liegen sehr im Trend und bieten auch unerwarteten Gästen bequem Platz.

Wohnwände – Form folgt Funktion

Wohnwände müssen vieles können: Nische für den Flachbildfernseher und „Versteck“ für das Soundsystem sein, variablen Aufbewahrungsraum bieten und eine stimmungsvolle Beleuchtung schaffen. Und das besonders Sinnvolle: die Wohnwand von heute besteht meist aus modularen Elementen, die frei kombinierbar sind.

Ideale Wohnwände bestehen meist aus verschiedenen Modulen. Kombinationen unterschiedlicher Einzelmöbel, wie Regal, Schrank, Vitrine oder Sideboard sind derzeit „up to date“. Der eine legt bei einer Wohnwand Wert auf geschlossene Schränke, der andere möchte lieber offene Regale oder eine Glasvitrine. Sie passt sich einer Dachschräge genauso
an wie einem kleinen Zimmer oder einem Wandrücksprung. Variabel eben.

☀️ Unser Tipp: Im persönlichen Beratungsgespräch sollten alle Wünsche und Vorstellungen erläutert werden, so kann der Möbelbauberater die optimale Lösung für Sie erarbeiten und Ihre persönlichen Einrichtungswünsche realisieren.

Was sind funktionale Nischenlösungen?

Wohin bloß mit den Mänteln, Jacken, Schuhen, vor allem dann, wenn Besuch kommt? Wer ordnungsliebend ist, kennt dieses Problem und sucht stets nach Lösungen, die optisch schön anzusehen sind und trotzdem funktionellen Stauraum bieten.

Hier ist neben Kreativität auch planerisches und handwerkliches Können gefordert, denn in jedem Haus gibt es Nischen, die man sehr sinnvoll und auch noch platzsparend nutzen kann.

Am besten ist es natürlich, wenn man bereits bei der Grundrissüberlegung an solche Bedürfnisse denkt und diese örtlich optimal positioniert, gleich mit einplant.

☀️ Unser Tipp: Eine architektonisch schöne und zugleich praktische Variante: Durch den Verzicht auf eine nicht tragende Wand kann man eine Schrankwand so platzieren, dass sie von zwei Räumen aus nutzbar ist. Flurseitig z.B. kann sie als Garderobe fungieren, vom rückwärtigen Gästebad aus gesehen als Regal für allerlei Utensilien oder bei einem Wirtschaftsraum ein Regal für Haushaltsreinigungsartikel beinhalten.

Sie sehen, die rechtzeitige und ausgeklügelte Raumnutzungs- und Funktionsanalyse für ein Bauvorhaben bietet jede Menge kreative und vor allem umsetzbare Möglichkeiten, man muss diese nur erkennen und zu nutzen wissen.

Regale, Schrankwände, Ankleide – am besten gleich begehbar

Für viele ein lang gehegter Traum und der Inbegriff von Luxus: Ein begehbarer Kleiderschrank. Dabei lässt sich auch mit wenig Aufwand beinahe jede ungenutzte Ecke zu einem begehbaren Kleiderschrank umfunktionieren. Mit einer variablen Innenausstattung, passgenauen Gleittüren und mit viel Erfahrung lässt sich Ihr ganz persönliches und begehbares Stauraumwunder kreieren.

Eine Ankleide zwischen Bad und Schlafzimmer ist ein Raum zwischen Räumen, der eigentlich ein offener Schrank ist, aber nicht so aussieht.

☀️ Unser Tipp: Ein begehbarer Schrank erspart bei richtiger Planung zwei ganze Wände, um dieses gesparte Geld kann man sich einen begehbaren Schrank anfertigen lassen.

Sitzpodeste sind Platzwunder

Was tun mit dem Platz unter der Treppe oder unter übergroßen Fenstern?

Warum keine zusätzlichen Sitzgelegenheiten mit jeder Menge Stauraum positionieren? Diese gemütlichen Sitzgelegenheiten können mit dekorativen Kissen, Sitz- und Anlehnauflagen bestückt werden, darunter ist genug Stauraum für all die Dinge, die man im Alltag so benötigt - der Nutzung sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

☀️ Unser Tipp: Werden Rollen unter die Sitzpodeste montiert, können diese auch an anderer Stelle eingesetzt werden.

Abenteuerland Kinderzimmer

Jedes Kind ist eine kleine Persönlichkeit, die genau weiß, was sie will. Und jedes Kind benötigt früher oder später auch sein eigenes kleines Reich. Gerade Kinder brauchen ihre Insel, wo sie sich zurückziehen, spielen, lernen und in Ruhe schlafen können. Jedes Kind hat hierzu seine eigenen Vorstellungen. Kinderzimmer und deren Einrichtung sind Spielobjekt und Nutzgegenstand zugleich.

☀️ Unser Tipp: Denken Sie aber daran, dass sich schon altersbedingt die Interessen und Vorlieben von Kindern schnell ändern können. Mitwachsende Kindermöbel in zeitlosem Design machen diese Entwicklung mit. Vorausschauende Planung ist hier deshalb besonders wichtig.

Schlafraum – ein wichtiger Ruhepol

Das Wort Schlafzimmer ist eigentlich längst überholt. Denn das Schlafzimmer gehört zu den Räumen, in denen sich Menschen wohl am häufigsten aufhalten. Rund ein Drittel des Lebens verbringt jeder in seinem Schlafzimmer - und das nicht nur im Schlaf und auch nicht nur im Bett.

Viele Menschen nutzen ein Schlafzimmer auch beispielsweise zum Musik hören, Entspannen oder für Wellness und natürlich zum Lesen. Das Schlafzimmer ist der intimste Raum des Hauses. Das Herzstück ist das Bett. Doch das passende Bett für sich zu finden, ist gar nicht so einfach.

☀️ Unser Tipp: Deshalb sollte es auf Ihre Persönlichkeit, Ihren Körper und Ihre Liege- und Schlafgewohnheiten abgestimmt sein.

Badezimmer zum Wohlfühlen

Badezimmer sind heutzutage Stimmungswelt und Sinnbild für Lebensstil. Professionelle Badplanung berücksichtigt Design- und Materialvorlieben ebenso wie Lichtstimmungen, Farben und Kontraste.

Egal ob Gäste-, Kinder- oder Familienbad - eine durchdachte Planung ist der erste Schritt zu Ihrem Traumbad. Wir besprechen gerne mit Ihnen alle Einzelheiten - von der Anordnung der einzelnen Sanitärbereiche über die Materialauswahl bis hin zur Designaussage. Das alles nimmt Einfluss auf die Badezimmerplanung. Neben der Auswahl von Fliesen und Armaturen können wir Ihnen noch etwas ganz Besonderes bieten: Speziell für Badezimmer geeignete Naturholzbeläge und Verkleidungen.

☀️ Unser Tipp: Passgenaue Badezimmermöbel von der Stange sind schwer zu finden - gleich mit einplanen lassen ist hier sicherlich der bessere Weg. Und: Richten Sie Ihr Bad lieber dezent ein, mit farblich abgestimmter Deko und passender Beleuchtung ist die gewollte Stimmung leicht zu erzeugen.

Homeoffice – der neue Arbeitsplatz

Praxis, Atelier oder Werk- und Denkraum oder... Egal, welche Nutzung Sie solchen Räumen zuteilen, wir sprechen mit Ihnen über die speziellen Anforderungen an den Raum und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen die effizienteste Möblierung bzw. Einrichtung. Arbeiten, nachdenken, telefonieren, präsentieren, konzentrieren, Kunden und Partner empfangen. Ganz gleich, wie Ihre Arbeitswelt heute aussieht oder morgen aussehen wird, die richtige Einrichtung, das bedeutet für alle möglichen Tätigkeiten am Arbeitsplatz die beste Lösung, die beste Möblierung, das beste Licht, die praktische Anordnung und Ordnung zu finden und zu realisieren, das ist unsere Professionalität, damit Sie wie ein Profi arbeiten können.

☀️ Unser Tipp: Homeoffice-Arbeitsplätze können sich steuerlich begünstigend für Sie auswirken. Was hierbei im Detail zu beachten ist, erfahren Sie bei Ihrem Steuerberater.

Türen – mehr als Zugang und Ausgang

Hinter diesem Satz steckt eine Erfahrung, die sich immer wieder machen lässt. Denn bevor man ein Haus betritt, steht man vor der Haustür. Moderne Haustüren, Klassiker, Designertüren, Türen aus Holz, Türen aus Kunststoff oder Aluminium und Türen aus einem Mix aus verschiedenen Materialien ohne und mit Glas. Wer die Wahl hat, hat’s gut.

Die Optionen sind wirklich vielfältig: Doppeltüren, Fenstertüren, Schiebetüren, Drehtüren, Kipptüren, Türen mit einfachen Verriegelungen, mit Zylinder-Schlössern oder hochintelligenten Sicherheitsvorkehrungen, wie die ausgereiften Fingerprintschließanlagen, welche die Einbruchsicherheit um ein Vielfaches erhöhen.

Stockrahmen, Türblatt, Leisten, Fräsungen oder Aufsätze, in ein- oder mehrfarbigen Variationen, dezent oder richtig frech, in den unterschiedlichsten Nuancen. Türen mit Applikationen, Türen mit Dekors und einer schier unendlichen Vielfalt an Beschlägen und Strukturen und natürlich in allen erdenklichen Farben lackiert und verziert – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

☀️ Unser Tipp: Da speziell der Haustür, dem Entrée des Hauses, die größte Aufmerksamkeit geschenkt wird und sie auch eine der wichtigsten Funktionen erfüllt, sollten Sie sich ausführlich mit ihr beschäftigen. Gerne helfen wir dabei.

Fenster oder Fenstertüren

Fenster machen Häuser. Fenster sind nicht nur Öffnungen, Lichteinfall und Lüftung. Fenster gestalten eine Fassade und geben gleichzeitig dem gesamten Gebäude Charakter und Ausdruck.

Neben Ausblick und Einblick, neben Design und Fassadensprache ist der andere „Zweck“ der Fenster der Lichteinfall, die Beleuchtung, die Helligkeit.

Fenster haben Ausdruckskraft und sind nicht nur ein wichtiges Gestaltungselement, sondern müssen auch zahlreiche Qualitätskriterien erfüllen. Sonnleitner hat seine Holzfenster so optimiert, dass Belastungen durch Witterungseinflüsse auf ein Minimum reduziert werden.

Unsere Philosophie „richtig gut bauen“ wurde auch in unserer Fensterfertigung umgesetzt, denn erst die Kombination des Ganzen lässt den Traum vom rundum gut gebauten Haus Wirklichkeit werden.

☀️ Unser Tipp: Sonnleitner produziert Fenster, Fenstertüren und Wintergärten in der firmeneigenen Produktion. Erhältlich sind diese in Fichte, Duoholz (außen Lärche, innen Fichte) sowie Holz-Aluminiumfenster.

Treppen verbinden – welche Treppen gibt es?

Treppen verbinden und überwinden. Treppen sind kommunikativ, funktional und besitzen eine dominante Gestaltungsaussage. Ihnen kommt schon deshalb eine wichtige Bedeutung zu, weil sie unglaublich viel benutzt und genutzt werden. Deshalb sollten sie auch sicher sein. Ältere Menschen können nicht mehr jede Treppenform problemlos begehen.

Es gibt zahlreiche Treppenformen – jede für sich benötigt unterschiedlich Platz. Unsere Berater informieren Sie gerne zu den wichtigsten Eigenschaften und deren Ausführungen.

☀️ Unser Tipp: Sollte gesundheitsbedingt der Einbau eines Treppenliftes von Nöten werden, wird dies durch eine vorausschauende Treppenplanung ohne viel Aufwand umsetzbar.

Keller oder Bodenplatte

Eines vorweg – das ist pauschal nicht zu beantworten

Hierzu ein paar Denkanstöße: Es gibt Hausbesitzer, die auf einen Keller nie verzichten würden. Der Keller dient als Technikzentrale, Heizungs- bzw. Pelletlagerraum, Hauswirtschaftsraum, Lebensmittellager, Sauna, Werkstatt und Partyzone. Ein Untergeschoss ist immer ein Zugewinn an Platz, abhängig von der Dämmung als Wohn- oder Nutzkeller. Bei sonnigen Hanglagen spricht einiges für „Halbkeller“, dieser ist auch als „Souterrain“ nutzbar.

Andererseits können Keller auch Probleme machen. Wasser kann eindringen, es können sich Risse bilden und es könnte sich der typische Kellergeruch ausbreiten. Da ist guter Rat und Keller teuer, denn ein billiger Keller kann teuer zu stehen kommen.

☀️ Unser Tipp: Wer also nicht unbedingt ein Viertel der Bauwerkskosten für einen guten Keller investieren will, der entscheidet sich gegen eine Unterkellerung. In Regionen mit relativ teuren und deshalb kleinen Grundstücken (Ballungsräume oder Freizeitregionen) oder in Hanglage empfiehlt es sich in jedem Fall, einen Keller anzudenken. Eine Unterkellerung kann in Gebieten mit hohen Grundstückspreisen die Wertigkeit des Hauses erhöhen.

Garagen, Carports bzw. Kellerersatzbauten

In ländlichen Gegenden mit günstigen Grundstückspreisen und großen Flächen lässt sich kostengünstiger und praktischer ein Kellerersatzraum durch Anbauten oder Nebengebäude errichten. In diesem Fall entscheiden Sie sich für das Bauen auf einer „Fundamentplatte“. Die Bauzeit wird verkürzt, das Risiko später auftretender Kellerprobleme geht gegen Null. Und der Bau wird insgesamt wesentlich billiger.

Immer wieder sieht man Hauszugänge, die fallen tatsächlich optisch wie körperlich nicht etwa durch ein sympathisches Entrée ins Auge, sondern durch eine riesige „Wohnanlage“ für das Erst- und Zweit-Automobil. Die Rede ist von behäbigen Doppel- und Mehr-Garagen für des Deutschen liebsten Freund. Wer das mag – warum nicht.

☀️ Unser Tipp: Wir empfehlen Ihnen, über den Stellenwert einer Unterbringung für Fahrzeuge, Gartengeräte und Maschinen nachzudenken. Mehr sollte eine Garage nicht sein, weniger aber auch nicht. Architektonisch wünschenswert ist, wenn sich der Garagen(an)bau dem Konzept des Haupthauses anschließt – funktional wie gestalterisch.

Terrasse, Balkon und Wintergarten

Balkon – wichtiges Detail des Erscheinungsbildes

Balkone haben mehrere Funktionen. Erstens gehören sie zum Erscheinungsbild der Gesamtarchitektur eines Hauses, zweitens bieten sie nutzbaren Raum für Erholung, aber auch zum Trocknen von Wäsche und Lüften von Betten. Sie dienen drittens als Aussichts- oder Übersichtspunkt. Und viertens sind sie besonders im alpenländischen und süddeutschen Raum ein überdimensionales Blumenbeet. Bei der Gestaltung von Balkonen gilt trotzdem: „Weniger ist mehr“.

Größe, Material und Design und vor allem die Platzierung von Balkonen müssen wohl überlegt und seiner Hauptfunktion untergeordnet sein. Für Liegestühle wird es erst dann bequem, wenn die Tiefe etwa 2,40 m beträgt. Das Balkongeländer erfüllt ebenfalls Mehrfachfunktion: Es ist gleichzeitig Sicherheits- und Gestaltungselement für Balkon und Fassade.

☀️ Unser Tipp: Denken Sie daran, dass eine Nutzung von Terrassen und Balkonen maßgeblich von deren Ausrichtung und Größe abhängt. Südlich ausgerichtet ist eine zusätzliche Beschattungsmöglichkeit unumgänglich.

Wintergarten - die Natur ins Haus holen

Ein moderner Wohnwintergarten versorgt das Haus im ganzen Jahr mit natürlichem Licht und einem Gefühl der Naturverbundenheit. Ein Wintergarten erlaubt es, alle Jahreszeiten intensiv mitzuerleben und den Wechsel der Farben und der Atmosphäre zu genießen. Auch in der  kalten Saison ist es möglich, in warmer Umgebung Sonnenstrahlen aufzunehmen und das Schauspiel der Natur zu verfolgen.

☀️ Unser Tipp: Die Planung, das Design, der Bau und die Klimatisierung von Glasanbauten sollte sehr sorgfältig vorgenommen werden. An welche Hausseite bzw. in welche Himmelsrichtung kommt er oder wird über Eck gebaut? Schrägverglasung oder nach oben durch Balkon, Dach oder Dachterrasse abgeschlossen? Soll der Wintergarten an- oder eingebaut werden? Wie sieht dann der Hitzeschutz aus? Sie sehen, das Ganze ist wirklich komplex.

Sonderlösungen mit System: Material und Funktionsmöglichkeiten

Von Sonnleitner geplante Wintergärten sind einzigartig, werden individuell passend zur Gesamtarchitektur gefertigt und sind in vier Varianten (Fichte oder Lärche, Duo-Holz, Holz-Aluminium) erhältlich. Zusätzlich bieten wir auch ein bodentiefes „Pfosten-Riegelsystem“ an.

☀️ Unser Tipp: Fast rahmenlose Glasschiebewände (System Skyframe®) sind sowohl architektonisch gesehen ein Highlight als auch in deren ausgeklügelten Funktionseigenschaften. Verlassen Sie sich darauf: Gemeinsam mit Ihnen planen wir die für Sie beste Lösung – schließlich sollen Wintergärten für ein natürliches und angenehmes Raumklima sorgen.

Gesundheit, Baubiologie und Ökologie

Baubiologie – was ist das mit Gesundheit zu tun?

Baubiologie - der Weg zum wohngesunden Zuhause. Die Baubiologie schafft durch eine ganzheitliche Betrachtung optimale Bedingungen für den Menschen und seine gebaute Umwelt. Ihr Ziel ist es, für Bewohner eines Gebäudes umweltfreundliche, schadstofffreie und vor allem gesunde Umgebung zu ermöglichen. In der Baubiologie sind vor allen Dingen sehr gute Kenntnisse in Bauphysik, Chemie und Mikrobiologie notwendig. Gearbeitet wird weniger mit der Wünschelrute als mit vielfältigen technischen Messgeräten, die die notwendigen Daten für die Gebäude- oder Grundstücksanalyse liefern.

Was macht ein Baubiologe?

Baubiologen werden oft erst zu Rate gezogen, wenn in einem bereits bewohnten Gebäude gesundheitliche Probleme auftreten und die Ursache hierfür gefunden werden soll. Aber auch bei der Planung eines Neubaus werden Baubiologen tätig, etwa um ein Grundstück zu untersuchen oder Baustoffe, Bauweisen, Belüftung und Belichtung des Hauses zu beurteilen, sie tragen somit zur Wohngesundheit bei. Zu den Bereichen der Baubiologie gehören Untersuchungen chemischer, physikalischer und biologischer Faktoren.

Fachliche Qualifikation eines Baubiologen

Vorab: Der Begriff Baubiologie ist nicht geschützt, deshalb sind Bauherren oft verunsichert, wo sie eine fundierte Fachberatung bekommen können. Seit über vier Jahrzehnten bildet das Institut für Baubiologie (IBN) Baubiologen aus, die nach erfolgreichem Abschluss die Bezeichnung Baubiologe IBN führen dürfen. Sonnleitner kann auf zahlreiche, eigene Baubiologen IBN zurückgreifen, alles qualifizierte Fachleute, die ihr Wissen gerne bei Ihrem Bauvorhaben einsetzen.

☀️ Unser Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeit der baubiologischen Beratung für ihr eignes Bauvorhaben.

Moderne Messtechnik

In der modernen Baubiologie wird nicht (nur) mit der Wünschelrute gearbeitet – wenngleich dieses traditionelle Hilfsmittel als Anzeigeinstrument für unterirdische Wasseradern oder Gesteinsbrüche noch heute seine Berechtigung hat. Heutzutage werden von Spezialisten modernste Messgeräte, die zuverlässige Werte für eine abschließende Bewertung der Bausubstanz und des Grundstücks liefern – eingesetzt, um Partikel zu zählen, Wohngifte zu analysieren, elektromagnetische Wellen auszuspüren uvm.

☀️ Unser Tipp: Baubiologen können jede Menge dazu beitragen, dass Sie sich später in Ihrem Eigenheim auch auf lange Sicht wohl fühlen. Nutzen Sie das Wissen unserer Baubiologen.

Wohngesundheit

Das richtige Wohnklima hat viel mehr Auswirkungen auf unsere Befindlichkeit als wir denken.

Es trägt nicht nur zur Gesundheit, zur Zufriedenheit, zum Wohlergehen bei, es hat auch einen großen Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit.

Es gibt viele Gründe, ein Holzhaus zu bauen. Die beiden herausragenden Gründe sollten für Sie und Ihre Familie die Gesundheit und die Lebensqualität sein. Beide werden entscheidend vom Wohnklima bestimmt. Das Wohnklima eines Gebäudes wird erzeugt durch Baustoffe und Bauart und es bestimmt den Wohnwert des Gebäudes und seine biologische Wirkung auf die Bewohner.

Sick-Building-Syndrom – Leistungsverlust durch Schadstoffe

Am Beispiel des „Sick-Building-Syndroms“ wird deutlich, dass ein ungesundes Klima die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz erheblich mindert. Es wurde in Arbeitsplatzstudien nachgewiesen, dass ein negatives Raumklima das Unfallrisiko, Streit, Missstimmigkeiten und die Krankheitsrate allgemein hebt. Hier wird sehr klar, wie wichtig ein positives Umgebungsklima für uns ist.

Unter Berücksichtigung der Einflüsse von Luft, Feuchte, Temperatur und Elektroklima lässt sich ein angenehmes gesundes Raumklima schaffen.

Im Sonnleitner Holzbau-Konzept sind diese Faktoren berücksichtigt und so umgesetzt, dass sich anstelle von Stress, Krankheit und Unwohlsein Wohlbefinden, Harmonie und Lebensfreude einstellen.

Wohnklima - was muss man wissen?

Wir werden ständig durch Schadstoffe, Erreger, Belastungen und anderen ungebetenen „Gäste“ wie Pilze und Schimmel belästigt. In Deutschland gibt es zwar Grenzmarken wie MAK- und MIK-Werte, diese liegen aber in anderen Ländern zum Teil um mehr als das Tausendfache unter unseren Bestimmungen. Deshalb ist es in jedem Fall sicherer, selbst durch schadstofffreie Baumaterialien und Einrichtungen dafür zu sorgen, dass unnötige Belastungen und Risiken gar nicht erst entstehen können. Dabei hilft Sonnleitner nach bestem Wissen und Gewissen, mit Rat und Tat.

Wärme wird durch Strahlung, Leitung und Konvektion übertragen. Die Wärme des menschlichen Körpers wird zu 70 % durch Strahlung abgegeben und zu 30 % über Konvektion und Atmung. Die Strahlungswärme wird als angenehm empfunden.

☀️ Unser Tipp: Das Zusammenspiel von Luftfeuchte und Raumwärme bestimmt die Behaglichkeit des Wohnklimas.

Was beeinflusst das Wohnraumklima?

Die Lichteinstrahlung

Die Fensterscheiben sollten eine hohe innere Oberflächentemperatur aufweisen und die Durchlässigkeit für das natürliche, gesundheitsfördernde Sonnenlicht erhalten bleiben. Deshalb sind 2- oder 3-Scheibenverglasungen je nach Raumnutzung, Ausrichtung und persönlichen Bedürfnissen zu empfehlen.

Die Raumluft- und Umgebungstemperatur

Ideal sind niedrige Lufttemperaturen bei fast gleichen Temperaturen der Umgebungsflächen. So werden Austrocknung, Bildung von Staub, Keimen und elektrostatische Aufladung vermieden sowie die menschliche Leistungsfähigkeit erhöht.

Die Raumluftfeuchte

Ausgeglichene Luftfeuchte (35-50%) bei niedrigen Lufttemperaturen fördert das Atmen und Wohlbefinden und schafft ein gutes Klima für die Haut des Menschen. Erreicht wird dies durch den Einsatz von Strahlungsheizung, hygroskopischen Baumaterialien, diffusionsoffene Bauweise mit großen Holzmassen (s.a. TWINLIGNA®- und MONOLIGNA®-Wandsysteme) sowie richtige Lüftung und hohe Umgebungsflächentemperaturen.

Das Heizungsklima

Ein Grundkachelofen zum Beispiel „liefert“ Strahlungswärme. Diese verringert eine Austrocknung der Schleimhäute, die Staubbelastung und eine einseitige elektrostatische Aufladung der Luft. Sie fördert damit die Bildung von negativ geladenen Sauerstoff-Ionen und stärkt das Immunsystem.

Die Luftqualität

Lüften verbessert den Sauerstoffgehalt und mindert den CO²-Gehalt sowie die Belastung mit Schad-stoffen und Schimmelsporen. Der Luftwechsel sollte je Person bei 50 m³/h liegen. D.h. die Luft in einem Raum mit 20 m² sollte je Person 1x pro Stunde ausgetauscht werden – davon entfällt etwa 1/3 auf natürlichen Austausch.

Das Elektroklima

Elektrische und magnetische Felder verursachen im Körper Stress. Störungen des natürlichen Magnetfeldes verhindern das Ausrichten des Körpers im Ruhezustand. Wichtig ist deshalb die Vermeidung von elektrischen und magnetischen Strahlen in der Nähe von Ruhe- oder Daueraufenthaltsplätzen.
Ausdrücklich zu empfehlen ist die Verwendung von antistatischen Baumaterialien wie z.B. Holz
(8-12% Feuchte) und dagegen ein möglichst geringer Einsatz von Metall.

☀️ Unser Tipp: Zu empfehlen wären ebenso Netzfreischalter in den Ruhezonen.

Farbe und Licht – was hat das mit unserer Psyche zu tun?

Lieblingsfarben, Pastelltöne, Knallfarben, Naturtöne: Farben generell sind verantwortlich für die Atmosphäre in einem Raum und wirken sich unterschiedlich auf unser Empfinden aus. Einige Farben lassen uns frösteln, andere erzeugen Glücksgefühle oder Wärme.

Sonnenlicht hat eine hochkomplexe spektrale Zusammensetzung und wirkt sehr unterschiedlich auf Leistungsfähigkeit, Hormonhaushalt, Emotionen und Psyche des Menschen. Im Freien beträgt die Lichtstärke an einem sonnigen Tag bis 20.000 Lux, bei Wolken 10.000 Lux und bestrahlt den Menschen dabei von allen Seiten.

Künstliches Licht hat je nach Anteil von langwelligem oder kurzwelligem Licht unterschiedliche Farbtemperaturen und erreicht meist 500-1.000 Lux. Den größten Wirkungsgrad unter den Beleuchtungskörpern bieten LED-Lampen, sie erzeugen bei geringsten Energiekosten das meiste Licht.

Durch Farben, Licht und Oberflächen werden Räume in ihrer Funktion, in ihrem Nutzen und in ihrer Stimmung gestaltet. Erzielt werden kann z.B. Harmonie, Ruhe, Erholung oder Betriebsamkeit, Lebendigkeit, Bewegung. Dort wo gearbeitet wird, gelten andere Licht- und Farbanforderungen als dort, wo man sich ausruht oder wo sich die Familie trifft.

☀️ Unser Tipp: Lassen Sie sich bereits in der Planungsphase Ihre gewünschte Möblierung in den Grundriss einzeichnen und ein Beleuchtungskonzept erarbeiten, so können bei der Feinbemusterung alle benötigten Stromanschlüsse optimal platziert werden. Somit ist auch aus baubiologischer Sicht alles in bester Ordnung. Bei der Leuchtmittelwahl sind zu berücksichtigen: Lichtstärke (Lumen), Lichtfarbe, Farbwiedergabe, Schalthäufigkeit, Energieverbrauch (Watt), Lebensdauer und Dimmbarkeit.

Vorfertigung

Warum ist eine größtmögliche Vorfertigung aller Holzbauteile so wichtig?

Die Qualität eines Holzhauses hängt im Wesentlichen vom Grad der Vorfertigung ab. Deshalb hat Sonnleitner in hohem Maße in die hochtechnische Vorfertigung aller Bauteile investiert. Dies ermöglicht uns, bautechnische Lösungen ständig zu optimieren. Dabei werden Anlagen und Maschinen eingesetzt, die auf der Baustelle nicht zur Verfügung stehen können. Durch CAD/CAM und CIM Anbindungen im gesamten Fertigungsverlauf wird bei den einzelnen Bauteilen eine sehr hohe Passgenauigkeit erzielt. Jeder Vorgang wird einzeln von offiziellen Zertifizierungsstellen in regelmäßigen Abständen kontrolliert und überwacht, so können Unregelmäßigkeiten in der Fertigung fast zur Gänze ausgeschlossen werden.

Eine weitgehend automatisierte Vorfertigung läuft bei Sonnleitner aber keinesfalls auf eine Serienfertigung hinaus. Im Gegenteil: denn gleichzeitig muss, gemäß der Philosophie „Individuelles Bauen“ die variable Gestaltung der Bauteile möglich sein. Gewährleistet durch Meister, Holztechniker und Facharbeiter, sowie durch den traditionellen Umgang mit dem Werkstoff Holz in maschineller, wie in handwerklicher Hinsicht.

☀️ Unser Tipp: Sonnleitner hat den Vorteil, dass keine Schnittstellen zwischen den einzelnen Arbeitsabläufen, ob prozesstechnisch oder manuell, entstehen. Das heißt: Alles kommt aus einer Hand, egal ob Sie ein schlüsselfertiges oder ein teilausgebautes Haus mit Sonnleitner bauen.

Wie wichtig ist die Holzvorbereitung?

Alle hocheffizienten modernen Fertigungsprozesse sind immer nur so gut, wie es der Werk- bzw. Rohstoff zulässt: das natürliche Produkt Holz aus unseren heimischen Wäldern.

Bei Sonnleitner kommt ausschließlich vorsortiertes, im Winter geschlagenes Holz zur Verarbeitung – verbunden mit ausreichender Freilufttrocknung und technischer Nachtrocknung.

☀️ Unser Tipp: Um zu den aufgeführten Themenbereichen einen detaillierten Einblick zu erhalten, sind Sie zu einer Werksführung mit Ihrem persönlichen Berater herzlich eingeladen.

Lärm – was kann man dagegen tun?

Zahlreiche Nebengeräusche werden als sehr unangenehm empfunden. Lärm beunruhigt, Lärm stört, Lärm kann sogar krank machen. Durch Lärm können verschiedene Reizeffekte ausgelöst werden. Zum Beispiel erhöhter Blutdruck, Verdauungsstörungen, Ausschüttung von Stresshormonen, Beschleunigung von Herztätigkeit und Atmung – um nur einige zu nennen. Dies alles sind Symptome einer Alarm- bzw. Fluchtreaktion des gesamten Organismus.

Lärm kommt von außen, besonders in dicht besiedelten Gegenden und an stark frequentierten Verkehrslinien. Und Lärm kommt von innen, von den Bewohnern selbst und von Nasszellen zum Beispiel. Deshalb beginnt Lärmschutz bereits bei der Planung. Schallemissionen müssen von Anfang an vermieden werden. Einerseits durch die Lage des Gebäudes und die Innenanordnung der Räume und andererseits durch Decken- und Wandkonstruktionen. Es gibt Schallübertragung über feste Körper (Böden, Decken, Wände) und Luftschall (Verkehrslärm, Sprache, Musik etc.).

Durch unsere TWINLIGNA®- und MONOLIGNA®-Wandsysteme sind wir bei Sonnleitner von Haus aus im Vorteil, denn speziell im modernen Sonnleitner-Holzhaus sorgen die Masse und das Gesamtkonzept für Ruhe.

☀️ Unser Tipp: Bei hohen Anforderungen an den Schallschutz können auf Wunsch Schwingungsdämpfer eingebaut werden, die die Schichten schalltechnisch entkoppeln. Gegen extrem lauten Verkehrslärm können Schallschutzfenster mit speziellen Isolierglasscheiben verwendet werden. Das Ergebnis aller Vorkehrungen ist hörbar – oder besser nicht zu hören.

Holzhäuser und Brandschutz

Sind Holzhäuser brandgefährlich?

Gleich vorweg: Richtig gute Holzhäuser sind zertifiziert und klassifiziert, sie erfüllen wie andere Bauweisen auch – die Brandschutzanforderungen.

Das Brandrisiko hängt nicht vom Konstruktionsmaterial eines Hauses ab, sondern von der Innenausstattung, vom Verhalten der Bewohner und vom Alter und Zustand der Elektroinstallationen usw. Das Brandentstehungsrisiko ist erwiesenermaßen in allen Gebäuden gleich – völlig unabhängig vom Konstruktionsmaterial. Also – viel Rauch um nichts!

Die Brennbarkeit ist eine Baustoffeigenschaft. Vollholz- und Holzwerkstoffe werden in der Baustoffklasse B2, normal entflammbar, eingestuft. Der Feuerwiderstand ist eine Bauteileigenschaft. Er bezeichnet die Zahl der Minuten, die das Bauteil unter Vollbrand mindestens tragfähig bleibt (zum Beispiel REI 60 = Feuerwiderstand 60 Minuten).

Unsere Außenwandsysteme erreichen laut aktuellen Prüfungen und Klassifizierungen die sehr hohe Brandwiderstandsdauer von REI 120. Auch höhere Anforderungen können durch entsprechende Maßnahmen erreicht werden.

Kommt noch hinzu, dass die Feuerwehren in der Regel schon nach etwa zehn Minuten am Brandherd ihre Löscharbeit beginnen.

Sind die beiden Wandsysteme TWINLIGNA®- und MONOLIGNA® zertifiziert?

Unsere beiden Außenwände sind nach europäischer Norm DIN EN 13501-2 klassifiziert.

Obwohl Holz brennt, weist es im Brandfall ein günstiges Verhalten auf. Der „Trick“: Die beim Brand entstehende Holzkohle bildet eine natürliche Dämmschicht, die eine weitere Sauerstoffzufuhr verhindert. Sie schützt dadurch das ungeschädigte Holz vor weiterer Aufheizung und somit vor weiterem Abbrennen – und dadurch vor Festigkeitsverlust. Denn unter der Kohleschicht bleibt, bei entsprechender Dimensionierung, ein tragfähiger Kern übrig.

Übrigens: Brandversicherungstechnisch werden Holzhäuser genauso bewertet und behandelt wie andere Gebäude auch.

Warum sind Holzkonstruktionen sicherer als Stahlkonstruktionen?

Im Brandfall steht der Personenschutz immer an erster Stelle. Dieser ist beim Baustoff Holz wesentlich mehr gegeben als bei allen anderen Konstruktionen.

Zahlreiche bis zu zehngeschossige Wohnbauten in Deutschland und Österreich belegen die hohe Leistungsfähigkeit des Holzbaus in puncto Brandschutz.

Ein ungeschützter Stahlträger verliert bei etwa 500° C bereits die Hälfte seiner Tragfähigkeit. Durch Wärmeausdehnung und späteres Wiederzusammenziehen können die Gebäudeteile noch lange nach Abschluss der Löscharbeiten überraschend einstürzen. Ein massiver Holzbalken oder Leimbinder ist unter diesem Gesichtspunkt der Feuerwehr „sympathischer“.

Haustechnik / Lüftungsanlagen

Einsparpotenzial Lüftungsanlagen?

Nicht nur eine hohe Wärmedämmung bietet viel Energiesparpotenzial. Auch eine Lüftungsanlage sollte bei einem Neubaukonzept in Betracht gezogen werden. Aber was macht eine Lüftungsanlage genau? Sie dient vor allem der Bereitstellung von Frischluft in Wohnräumen, in Kombination mit einer Wärmerückgewinnung können zusätzlich Betriebskosten gesenkt werden.

Dezentrale Lüftungsanlagen

Energetisch profitieren durch Lüftungsanlagen

Richtig lüften im Haus ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich die Bewohner wohlfühlen. Frische, sauerstoffreiche Raumluft beugt Ermüdung vor und sorgt dafür, dass Sie sich in ihren Wohnräumen wohlfühlen.  Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kann zusätzlich zur Senkung von Heizungskosten beitragen. Das funktioniert so: Durch eine in das System eingebundene Wärmepumpe wird Abluft, also verbrauchte, erwärmte Luft, als Wärmelieferant genutzt. Somit kann eine richtig dimensionierte Lüftungsanlage als wichtiger Baustein beim Energiemanagement von Häusern sein, auch das ist Klimaschutz.

☀️ Unser Tipp: Unsere beiden  patentierten Klimawände Monoligna und Twinligna sind diffusionsoffen, das heißt, dass die Raumluft und deren Luftfeuchteschwankungen automatisch ausgeglichen werden, was einer eventuellen Schimmelbildung entgegenwirkt. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kann diesen Effekt noch unterstützen. Eine automatische, dezentrale Lüftung hilft dabei, dass die Luftfeuchtigkeit im Inneren Ihres Hauses zusätzlich reguliert wird. Das heißt: Erhöhter Wohnkomfort für Ihre Gesundheit.

Wo macht eine dezentrale Lüftungsanlage Sinn?

Eine dezentrale Lüftungsanlage wird raumweise überall dort eingesetzt, wo eine kontrollierte Lüftung erwünscht ist. Dies macht in Bädern, Küchen, Schlafräumen usw. Sinn, also in Räumen, wo es kurzzeitig zu erhöhter Luftfeuchtigkeit kommen kann. Veränderungen des Feuchtegehalts der Raumluft werden erkannt und die Lüftungsanlage wird aktiv.

☀️ Unser Tipp: Solche Anlagen arbeiten in besonders gut gedämmten Gebäuden besonders effektiv.

Wo bzw. wie wird eine dezentrale Lüftungsanlage verbaut?

Installiert werden dezentrale Lüftungsanlagen an der Innenseite der Außenwand. Diese Einzelraumlüfter saugen die verbrauchte Luft mittels eines Ventilators an und leiten diese dann an den Wärmetauscher weiter. Ein zweiter Ventilator saugt zeitgleich Frischluft an, so kommt es zu einem schnellen Austausch der Raumluft.

☀️ Unser Tipp: Bei dezentralen Lüftern ohne Wärmetauscher empfiehlt sich in der Regel die Installation in der Nähe der Heizung, damit diese die Frischluft erwärmt. Wie viele Einzelraumlüfter Sie für Ihr Eigenheim benötigen, hängt stark von den baulichen Gegebenheiten ab und davon, welche Vorlieben Sie als Bewohner haben.

Aber auch hier gilt: Weniger ist mehr

Je besser der Wandaufbau – umso weniger Haustechnik wird benötigt. Und vor Allem ist zu bedenken: Moderne Haustechnik ist zwar energiesparend, kann aber auch störanfällig bzw. wartungsintensiv sein. Deshalb empfehlen wir, sich in punkto Haustechnik von einem Energieberater beraten zu lassen.

Richtig Lüften

Es ist ein viel diskutiertes Thema: Wie lüfte ich richtig, ohne zu viel kostbare Heizenergie zu verschwenden? Wichtig ist: Richtiges, an die Jahreszeit und die Witterung angepasstes, Lüften macht sich in einem gesunden Raumklima bemerkbar und senkt langfristig die Heizkosten.

☀️ Unser Tipp: Mit der richtigen Strategie schafft Lüften und Heizen eine als angenehm empfundene Wohlfühlatmosphäre und eine gesunde, saubere Raumluft. Durch jahreszeitenabhängiges oder besser noch witterungsabhängiges Lüftungsverhalten sparen Sie kostbare Energie und tauschen trotzdem ausreichend verbrauchte gegen frische Luft aus. Durch richtiges Lüften werden Schadstoffe, Staubpartikel und sonstige gesundheitsschädigende Schwebepartikel nach außen abgeleitet. Frischluft dient nebenbei auch dem Werterhalt des Hauses und Sie tun Ihrer Gesundheit etwas Gutes.

Wann und wie lüftet man richtig?

Richtiges Lüften ist aus energetischen, gesundheitlichen und bauphysikalischen Gründen notwendig. Allerdings gilt: Zu viel Luft-/Wärmeaustausch ohne entsprechende Wärmerückgewinnung verbraucht unnötig Energie. Regelmäßiger Luftaustausch ist aber für den Sauerstoffbedarf notwendig.

Lüftungsverhalten: je nach Jahreszeit

Richtiges, effektives und energiesparendes Lüftungsverhalten richtet sich nach Jahreszeiten. Im Winter sollte man paradoxerweise häufiger, dafür aber kürzer Lüften als in den Sommermonaten. Damit im Winter die Wände nicht auskühlen, sollte man Stoßlüften, so geht am wenigsten Heizenergie verloren.

☀️ Unser Tipp: Dauerlüften bei gekippten Fenstern sollte man in den kalten Jahreszeiten komplett vermeiden, hierbei wird den Wänden und der Raumluft zu viel Wärme entzogen.

In den warmen Sommermonaten geht es beim Lüften darum, möglichst keine Hitze ins Haus zu lassen. Wir empfehlen Ihnen, in dieser Jahreszeit möglichst bald am Morgen zu lüften, wenn die Außenluft noch kühl ist.

☀️ Unser Tipp: Im Sommer können Sie um ein Vielfaches länger lüften als in den Wintermonaten, da die frische Morgenluft die Wände auch von innen her abkühlt. So hat ihr Holzhaus noch mehr Reserven, um der Hitze zu widerstehen.

Was ist also besser? Kontrolliert-, Zwangs- oder Komfortlüften?

Manchmal entsteht durch die Lösung eines alten Problems ein neues. Beispiel: Um teurere Heizenergie zu sparen, kalte Wände zu vermeiden und behaglicher zu wohnen, werden unsere Holzhäuser immer besser gedämmt und damit dichter. Welche Konsequenzen aber hat dies für die Atemluft? Sorgten früher z.B. undichte Fenster für eine ständige Frischluftzufuhr, so ist dies heute, dank dichter Fensterbauweise, erheblich eingeschränkt.

Was ist zu tun? Das A und O sind diffusionsoffene Wandkonstruktionen wie die klimaregulierenden TWINLIGNA®- und MONOLIGNA®-Holzsystemwände; sie sind für Luftfeuchteausgleich verantwortlich. Für die Lüftung geht es deshalb nur noch um den hygienischen Luftwechsel und um den ungewollten Wärmeverlust.

Kontrollierte Wohnraumlüftung

Von kontrollierter Wohnraumlüftung spricht man in der Regel, wenn die Lüftung kontrolliert, d. h. über ein ventilatorgestütztes System – und nicht über das „klassische“ manuelle Fensteröffnen oder über unkontrolliertes Lüften durch eine undichte Gebäudehülle geschieht.

☀️ Unser Tipp: Bei der kontrollierten Wohnraumlüftung können Sie zwischen zentralen und dezentralen Lüftungssystemen und deren Funktionsarten entscheiden. Es gibt Zuluft- bzw. Abluftanlagen sowie Kombinationen aus beiden. Energieberater sind mit den aktuellsten, technischen Möglichkeiten vertraut und beraten Sie gerne.

Funktionsweise einer dezentralen Lüftungsanlage

Das Lüftungsgerät befindet sich in dem zu belüftenden Raum in der Aussenwand. Die Funktionsweise eines dezentralen Lüfters erinnert an das menschliche wechselweise Ein- und Ausatmen. Verbrauchte warme Raumluft wird ins Freie befördert und gibt dabei ihre Wärme an den Wärmespeicher des Thermo-Lüfters ab. Anschließend kehrt sich die Laufrichtung der Lüftungsventilatoren um. Frische Außenluft wird über den Wärmespeicher geführt, dadurch erwärmt und als gefilterte frische Luft in den Wohnraum geführt.

☀️ Unser Tipp: Aufgrund der einfachen, kompakten Bauweise sind dezentrale Lüftungssysteme sehr einfach zu warten und zu pflegen. Die meisten Filter dieser Lüftungsanlagen können selbst demontiert, gereinigt und wieder eingebaut werden. Ist also leicht selbst zu erledigen und spart Geld zugleich.

Zentrale Lüftungsanlage

Was ist eine zentrale Lüftungsanlage?

Das Lüftungsgerät wird, wie der Name schon sagt -  zentral aufgestellt. Die zu belüftenden Räume werden mittels eines Rohrleitungssystems untereinander und mit dem Lüftungsgerät verbunden. Eine zentrale Lüftungsanlage funktioniert so, dass außerhalb des Gebäudes angesaugte Außenluft optional durch einen Luft- oder Sole-Erdwärmeübertrager vorgewärmt und zur Lüftungsanlage geführt wird. Im Wärmetauscher nimmt die gefilterte Außenluft den größten Teil der Wärmeenergie der verbrauchten Abluft auf, bevor sie über das Luftverteilsystem in die einzelnen Räume eingebracht wird. Überströmöffnungen sorgen für eine zugluftfreie Strömung der Luft von den Wohnräumen zu den Funktionsräumen (Ablufträumen). In den Ablufträumen wie Badezimmer, WC und Küche wird die verbrauchte Luft abgeführt und über ein separates Kanalsystem wieder zurück zum Gerät transportiert. Dort gibt sie ihre Wärmeenergie an die Zuluft ab, bevor sie dann deutlich abgekühlt das Gebäude verlässt. Eine einfach zu bedienende Regelung steuert die Lüftungsanlage bzgl. Luftvolumen, die gewünschte Raumtemperatur sowie tages- und zeitabhängige Lüfterstufen.

☀️ Unser Tipp: Eine ständige Reinigung, Wartung und Pflege des gesamten Systems muss meist durch einen Fachmann erfolgen, diese muss unbedingt gewährleistet sein, damit es seine einwandfreie Funktion beibehält. Um technische Störungen, höhere Kosten und Gesundheitsgefährdungen zu verhindern, sollte eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung unbedingt alle 1-2 Jahre von einer Fachfirma gründlich gewartet und gereinigt werden. So eine professionelle Wartung durch eine Fachfirma kostet ca. 200 bis 400 Euro.

Blower-Door-Test – was ist das?

Der Blower-Door-Test misst, welche Luftmenge bei einem Unterdruck von 50 Pascale durch Undichtheiten ins Gebäude strömt. Der n50-Wert gibt an, wie oft das Hausvolumen V dabei per Stunde erreicht wird. Für die Minimierung der Wärmeverluste ist die Luftdichtigkeit des Hauses wichtig: Die Gebäudedichtheit wird mit dem Blower-Door-Test gemessen. Die vor Ort gemessenen Werte sollten die Norm von n50 < 3 V/h deutlich unterschreiten, bei Lüftungsanlagen sind n50 < 1,5 V/h vorgeschrieben.

Bei Sonnleitner-Häusern liegen die in der Praxis gemessenen n50-Werte meist zwischen 0,8 und 1,2 V/h. Und das sind sehr gute Dichtigkeitswerte.

Heizsysteme - aber welche?

Grundlegendes zu möglichen Heizsystemen

Im Holzhaus mit dem Brennstoff Holz zu heizen, ist in jedem Fall sinnvoll. Das Angebot reicht von komfortablen, automatischen Zentralheizungen bis zu Kachel- oder Kaminöfen, die mit Pellets automatisch bestückt werden. Holz ist der älteste und natürlichste Brennstoff des Menschen. Zusammen mit Wasser, Wind und Sonne gehört es zu den erneuerbaren Energien und kann ohne Beeinträchtigung unserer Umwelt genutzt werden. Holz ist nicht nur klimaschonend, es ist auch ein sicherer Energieträger. Da Holz vor der Haustür wächst, ist es unabhängig von den Ereignissen auf dem Weltmarkt und weist im Gegensatz zu Öl und Erdgas eine vorteilhafte Preisentwicklung auf. So gesehen ist Holz ein heißer Tipp.

Trotz alledem: Heizen ist ein umfangreiches Thema. Es muss individuell auf das jeweilige Nutzerverhalten und die entsprechenden Rahmenbedingungen abgestimmt werden.

☀️ Unser Tipp: Für die Beratung und Ausführung zum heißen Thema „Heizung“ ist unser Haustechnik-Partner bestens gerüstet.

Welche Heizsysteme sind zu empfehlen?

Aufgrund der globalen Bedeutung der CO2-Emission ist es von zunehmender Wichtigkeit, mit CO2-neutralen, nachwachsenden Brennstoffen zu heizen. Neben der Stückholzheizung (Kachelofen, zentrale Stückholzheizung etc.) ist deshalb die Pelletheizung das empfehlenswerteste und zeitgerechteste Heizsystem.

Zugegeben, oft liegen die Investitionskosten etwas höher als für herkömmliche Heizanlagen, dafür sind aber in der Regel die Betriebskosten für Holzheizungen niedriger, so dass nach ca. 5 Jahren eine Pelletanlage zum Beispiel ökonomischer ist als eine Ölheizung. Hinzu kommt, dass Holzheizungen unter bestimmten Bedingungen öffentlich gefördert werden.

☀️ Unser Tipp: Förderprogramme sind stets aktuell abzuklären. In Sachen Komfort haben die Holzheizungen (u.a. dank Pellets und neuer Beschickungstechniken) enorm aufgeholt und stehen den anderen Systemen in nichts nach.

Kachelgrundofenheizung (Wärmeerzeuger)

ist aus baubiologischer Sicht eine sehr gute Heizung, weil sie den höchsten Strahlungsanteil hat und mit regenerativem Brennstoff betrieben wird.

Pelletheizung (Wärmeerzeuger)

wird beheizt mit Presslingen aus Sägemehl. Sie besitzen einen hohen Energieinhalt: 1.000 Liter Öl entsprechen dem Heizwert von ca. 2 Tonnen Pellets.

Pelletöfen gibt es in verschiedenen Ausführungen, sogar mit Holzvergasertechnik oder als Kompaktaggregat (auch für Warmwasser) in Verbindung mit Solarthermie. Modelle mit Wasseranschluss spenden gleich für mehrere Räume Wärme. Auch bestimmte Kaminöfen können mit Pelletsticks beheizt werden. Die Holzpellet-Heizung ist die bequemste Form, den natürlichen Brennstoff Holz zu nutzen.

Wärmepumpe (Wärmeerzeuger)

nutzt jene Sonnenenergie, die in Erde, Wasser und Luft gespeichert ist. Die Umwelt-Vorteile vom Heizen mit der Wärmepumpe sind gewaltig. Deshalb setzen sich Wärmepumpen immer mehr durch.

Aufgrund der extrem hochgedämmten und winddichten Holzhäuser unserer Zeit steht die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen außer Frage.

Fußbodenheizung (Wärmeverteiler)

hier ist zu bedenken, dass

  • Staubauftrieb mit der aufsteigenden Luft erfolgt
  • sie z.B. sehr träge reagiert
  • sie in der Natur nicht vorkommt

Wandheizung (Wärmeverteiler)

ist optimal wegen

  • niedriger Temperatur bei hohem Strahlungsanteil
  • horizontaler Wirkung, niedriger Staubaufwirbelung und niedriger Raumlufttemperatur
  • Nachteil: Sie belegt mögliche Stellflächen

☀️ Unser Tipp: Die Wandheizung gehört zur Familie der Flächenheizungen und sorgt für die Erwärmung eines Raumes durch Wärmeabgabe der Wände mit einem relativ hohen Strahlungsanteil.

Lüftungssysteme (Wärmeverteiler)

Lüftungsanlagen werden hauptsächlich in Neubauten eingesetzt, die ein entsprechendes Lüftungskonzept besitzen. Unterschieden wird zwischen „Dezentralen Lüftungsanlagen“ und „Zentralen Lüftungsanlagen“.

☀️ Unser Tipp: Lüftungsanlagen sind förderfähig! Wichtig ist, dass der Antrag vor dem Einbau gestellt wird!

Heizkörper (Wärmeverteiler)

ist bedingt empfehlenswert bei

  • max. Temperatur (< 60° C)
  • Strahlungs-/Konvektionsanteil (80/20)
  • kurzfristig beheizten Kellerräumen

☀️ Unser Tipp: Heizkörper sind sehr empfehlenswert für nicht dauerhaft beheizte Räume, z.B. Schlafzimmer, Kinderzimmer, Büro usw.

Was ist an Strahlungsheizungen so gesund?

Strahlungsheizung wirkt sich auf alle Bereiche positiv aus, weil

  • Wärmestrahlen tiefer in die Haut eindringen
  • die Lufttemperatur niedrig ist und die Umgebungsflächentemperatur hoch ist sowie die Temperaturunterschiede im Raum gering sind
  • die Staubbelastung gering ist und ausgeglichener ionisierter Luftsauerstoff gefördert wird
  • Luft und Haut weniger austrocknen
  • Strahlung den Stoffwechsel, Atmung und Kreislauf anregt

☀️ Unser Tipp: Durch Berücksichtigung von Wärmestrahlung bei der Heizungsbauart und Vermeidung von kalt strahlenden Wandflächen entstehen eine hohe thermische Behaglichkeit und ein positiver Einfluss auf Gesundheit und Vitalität.

Ganz ähnlich der Sonnenwärme macht die Strahlungswärme Oberflächen warm, aber nicht die Luft. „Passiert“ das dann auch noch mit Holzwänden, ergibt das diese unübertroffene Holzhaus-Behaglichkeit. In diesem Raumklima wird keine heiße Luft erzeugt und dadurch auch kein Staub verwirbelt. Im Gegenteil, die Luft bleibt angenehm ruhig und somit gesund.

Ökologisch heizen mit Holz?

Ja, das ist sinnvoll. Denn Energieträger, die aus Holz bestehen, werden aus Restmaterial bzw. Holzabfällen erzeugt. Das Ziel ist der vernünftige Einsatz nachwachsender Rohstoffe für wenig Energieverbrauch. Bedenkt man, dass ein Sonnleitner-Holzhaus nur minimale externe Energie benötigt. Der Rest sollte aus erneuerbarer Energie sein.

☀️ Unser Tipp: Ein Großteil des Wärmebedarfes kann zusätzlich durch Sonnen- und andere erneuerbare Energien gedeckt werden.

Erneuerbare Energie

Effizient durch erneuerbare Energien - Sonnenkollektoren

Insbesondere Sonnenkollektoren (wassererwärmend oder stromerzeugend) sind die Ausbeuter der aktiven Solarenergienutzung. Sie erzeugen keine Leistung, sondern sie nutzen die Leistung der Sonne. Dazu benötigen sie lediglich einen minimalen Fremdenergieeinsatz (z.B. Strom für die Pumpe oder Beweglichkeit zur Sonnenausrichtung).

Als Faustregel gilt: Pro Haushaltsmitglied deckt ein Kollektor von ca. 1,5 m² großteils den Jahres-Warmwasserbedarf. Das Speichervolumen sollte ca. 70 bis 100 Liter pro Person betragen, um Überbrückung und Verlustoptimierung zu ermöglichen.

☀️ Unser Tipp: Solaranlagen sind förderfähig. Informationen zu aktuellen Förderprogrammen finden Sie auf der Homepage der KfW-Bank bzw. erhalten Sie von einem Energieberater.

Effizient durch erneuerbare Energien – Photovoltaik

Die Nutzung von Sonnenenergie zur direkten Umwandlung der Sonnenstrahlung in elektrischen Strom erfolgt durch Photovoltaikanlagen. Photovoltaikanlagen sind ebenfalls förderfähig. Selbstverständlich können wir Sie auf Wunsch auch auf diesem Gebiet, bzw. zu öffentlichen Förderprogrammen zum Thema „Sonnenenergie“ beraten.

☀️ Unser Tipp: Photovoltaikanlagen sind förderfähig. Informationen zu aktuellen Förderprogrammen finden Sie auf der Homepage der KfW-Bank bzw. erhalten Sie von einem Energieberater.

Wieviel Energie kann eine Solaranlage anteilig im Jahresschnitt produzieren?

Die hängt von zahlreichen Faktoren ab. Der solare Anteil bei Heizungen liegt selbst bei einem gut gedämmten Haus bei max. einem Viertel. Das liegt daran, dass im Winter die Sonne tief steht und nur wenige Stunden am Tag zur Verfügung steht: Der Wirkungsgrad ist schlecht. Man bräuchte eine genaue Südausrichtung und möglichst 60° Dachneigung.

Anders sieht es bei Nutzung zur Brauchwassererwärmung aus. Warmwasser wird das ganze

Jahr gebraucht, auch zu Jahreszeiten, die uns viel Sonne liefern. Bei genügend Personen im Haushalt wird viel Wasser verbraucht, also lohnt sich eine thermische Solaranlage vor allem dann, wenn ein teurer Energieträger verwendet wird bzw. eingespart werden kann.

☀️ Unser Tipp: Bei einer Dachausrichtung zwischen Südost und Südwest und einer Dachneigung zwischen 20° und 45° beträgt über das ganze Jahr gesehen der Ausnutzungsgrad zwischen 85 % und 95 %.

Wie wirkt ist der Standort der Solaranlage auf dessen Leistung aus?

Folgende Erhebungen der durchschnittlichen Sonneneinstrahlung beziehen sich auf den Standort Deutschland:

  • Im Winter: 2-3 h/Tag
  • In der Übergangszeit: 3-6 h/Tag
  • Im Sommer: ca. 6-8 h/Tag

1 m² Hochleistungs-Sonnenkollektor nimmt von ca. 0,5 kWh/Tag (bedeckter Dezembertag) bis ca.  7,8 kWh/Tag (wolkenloser Tag im Juni) auf. Entscheidend bei der Leistungsangabe ist der Gesamtwirkungsgrad der Anlage, abhängig von der Dachausrichtung und Dachneigung.

Die Energie, die zur Herstellung eines Kollektors aufgewendet wird, hat er schon nach ca. zwei Jahren „abgearbeitet“. Ein guter Hochleistungskollektor hält etwa 30 Jahre.

Allerdings nimmt der Wirkungsgrad je nach individuellen Bedingungen langsam ab.

☀️ Unser Tipp: Um einen genauen Ertrag kalkulieren zu können, bedarf es Berechnungen unseres Energieberaters, der den echten Standort der Immobilie bei seinen Berechnungen mit berücksichtigt.

Hauseigene Speichertechnik – macht das im Eigenheim Sinn?

Weg vom Energieverbraucher - werden Sie Energieproduzent. Wie das geht?

Eigentlich ganz einfach, denn ein durchschnittlich großes KfW 55-Effizienzhaus von Sonnleitner benötigt aufgrund der hochgedämmten Bauweise lediglich ca. 3.000 Kilowatt pro Jahr an Energie.

Kommen moderne, regenerative Energieerzeuger wie z.B. Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen ins Spiel, produzieren Holzhäuser von Sonnleitner in der Regel viel mehr Energie, als sie selbst benötigen. Energieerzeuger wie PV-Anlagen und Wärmepumpen sind nach wie vor wirtschaftlich attraktiv, vor allem in Kombination mit einem Stromspeicher.

☀️ Unser Tipp: Moderne Stromspeicher erlauben es, möglichst viel des selbst erzeugten Stroms im Eigenheim zu nutzen. So können Sie den Strombezug von Ihrem Versorger drastisch verringern oder sogar im Optimalfall bis auf Null senken.

Ist ein eigener Stromspeicher nicht zu teuer?

Wenn Sie noch der weitverbreiteten Meinung sind, Stromspeicher für das Eigenheim seien zu teuer und unwirtschaftlich, dann kommt hier eine gute Nachricht: es gibt bereits zahlreiche Speicherlösungen, die einen wirtschaftlichen Betrieb zulassen und Ihnen auf  längere Sicht jede Menge Geld sparen. Über aktuelle Preise einer Speicheranlage können wir hier keine Aussage treffen, da es in diesem Segment Tagespreise gibt.

☀️ Unser Tipp: Stromspeicher werden ständig billiger und auch leistungsfähiger. Welcher Stromspeicher sich für Ihre Immobilie rechnet und was dieser kostet, kann Ihnen unser Energieberater beantworten.

Vorteile eines Stromspeichers

Moderne Stromspeicher stellen den von Ihnen erzeugten und eingespeicherten Strom zeitversetzt zur Verfügung. Strom, wann immer Sie ihn benötigen. So haben Sie nachts, am Wochenende und sogar in langen Winternächten genügend Strom im Haus. Strom aus eigener Produktion, der für Sie frei von Kosten ist. Wir nennen diesen Strom der Einfachheit halber „Freistrom“.

Strom entwickelt sich immer mehr zur bestimmenden Leitenergie. Baustandards und Verordnungen wie das aktuelle GEG (Gebäudeenergiegesetz) nähern sich zunehmend dem Plusenergie-Haus bzw. Passivhausniveau an.

☀️ Unser Tipp: Förderprogramme zu modernen Haus- bzw. Speichertechniken gibt es zahlreiche. Welches für Sie bzw. Ihr Bauvorhaben das sinnvollste ist, kann Ihnen unser Energieberater beantworten.

Wie wichtig ist ein Energieberater für Kreditbeantragungen?

Energieberater erarbeiten für Sie ein individuelles Energiekonzept und bestätigen die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen. Diese Bestätigung benötigen Sie für den Kreditantrag.

☀️ Unser Tipp: Zahlreiche Fördermittel müssen vor Baubeginn beantragt werden! Sie sehen, das Thema Energieeffizienz in Gebäuden ist sehr komplex, bietet unterschiedliche Lösungen und ist von vielen Faktoren abhängig – nutzen Sie also zeitgerecht das Know-how eines Experten!

Wie kann man Regenwasser sinnvoll nutzen?

Regenwasser ist kostenlos, außer man muss dafür Abwasser-Gebühren bezahlen. Unser Vorschlag: Nutzen Sie doch einfach Regenwasser in WC und Garten. Dadurch können Sie die Trinkwasserressourcen enorm schonen.

Wie eine Regenwasser-Rückgewinnungsanlage funktioniert und beschaffen sein muss, erklären wir Ihnen gerne.

☀️ Unser Tipp: Darüber nachdenken sollte man auf jeden Fall, es lohnt sich und passt sehr gut zu unserer ganzheitlichen Einstellung im Umgang mit unseren Ressourcen bzw. der Natur.

Montage & Baustellenwissen

Wie zeigt sich die Leistungsfähigkeit des Holzhausherstellers?

Besonders beim Aufbau auf der Baustelle zeigt sich, was Ihr Baupartner tatsächlich kann.

Jede freie Hausplanung wird bei Sonnleitner individuell vorgefertigt, auf- und ausgebaut: ganz klar! Bei Sonnleitner wird die Ausbaustufe individuell mit Ihnen gemeinsam festgelegt.

Kaum ein Holzhaus-Hersteller kann wohl in Sachen Vorfertigungsqualität und Aufbaupräzision mehr bieten als wir. Kaum zu glauben, wie zum Teil riesige vorgefertigte Holzbauteile, wie Wände und Decken,  millimetergenau zu einem Haus zusammengefügt werden. Fast spielend leicht schweben die Hauskomponenten per Kran an ihren Bestimmungsplatz. Ein perfekter Prozess von eingearbeiteten Fachleuten. Sie fügen passgenau zusammen, was vorher im Werk sorgfältig vorgefertigt wurde. Teamwork in seiner modernsten Form.

Es ist faszinierend mitzuerleben, wie spätestens am zweiten Tag mittags das Haus bereits regendicht aufgebaut ist. Und es ist beeindruckend, wie mit dem natürlichen Baustoff Holz Hightech-Präzision zu realisieren ist.

☀️ Unser Tipp: Nehmen Sie sich die paar Tage frei und erleben Sie, wie faszinierend es ist, seinem eigenen Haus bei der Montage zuzusehen.

Schlüsselfertig – was heißt das genau?

Von den ersten Beratungsgesprächen, über die Planung, die Sie selbstverständlich auf Wunsch auch selbst einbringen können, bis zur Übergabe – alles aus einer Hand. Sich um nichts kümmern müssen. Keine Probleme mit verschiedenen Handwerkern. Alles im Griff. Der Zeitplan wird pünktlichst eingehalten. Zuverlässigkeit ist nicht nur ein Wort. Das Preisgarantie-Versprechen gilt. Wohin man auch schaut – das ist Qualität. Fazit: Auf die ist mit Sicherheit Verlass. So stellen sich Baufamilien „schlüsselfertig“ Bauen vor.

Ein guter Baupartner informiert Sie dann, bindet Sie ein, wenn es in Ihrem Interesse ist. Im Idealfall ist das „komfortables Bauen“.

Durch das „Bauen vor der Baustelle“, wetterunabhängig, trocken und beheizt unter Dach, stimmt auch die Logistik. Kürzere Bauzeiten als bei diesem Konzept gibt es nicht. Und kein Bau kann schneller wohntrocken bezogen werden als das Holzhaus. Denn der Verputz (je nach Fassadenwunsch) wird vorher präzise, sauber Schicht auf Schicht, wie das kein Mensch auf der Baustelle jemals zustande brächte, maschinell aufgetragen. Alle Gewerke sind teamgenau aufeinander eingespielt. Keiner „schiebt etwas auf den anderen“. Alles klappt reibungslos. Der Ausbau läuft ab wie ein Uhrwerk. Innenausbau, Fliesenleger, Elektriker, Maler, Schreiner, Sanitär-/
Heizungsbau, Lüftung, Solartechnik und was sonst noch...

Sie müssen sich also wirklich um nichts kümmern, können die eingesparte Zeit schöner nutzen: für einen Einkaufsbummel, um schon einmal nach Teppichen oder Accessoires Ausschau zu halten. Oder Sie gönnen sich einfach einen relaxten Wellnesstag. Das macht definitiv mehr Spaß.

Und wenn das Haus tatsächlich übergeben ist, suchen Sie vergeblich nach „Überresten“. Die gibt es beim ökologischen Holzbau nicht. Müllbeseitigung findet umweltverträglich statt. Auch das zählt – nicht nur für die Ökobilanz.

Ökonomie / Baukosten / Qualität

Qualität hat ihren fairen Preis – natürlich

Zwei Grundsätze bestimmen das Verständnis von Marktwirtschaft und Ökonomie: Erstens, hochwertig und billig auszuschließen – und teuer und minderwertig sollte es ebenfalls nicht geben. Und zweitens, gibt es den Begriff „preiswert“ – gleichzusetzen mit: „der Gegenwert für den Preis ist in Ordnung“. In dieser Konsequenz bekommen Sie bei Sonnleitner einen fairen Preis. Und fair ist, wenn beide Partner auf ihre Kosten kommen, und wenn Sie als Bauherr mit Ihrem Investment rundum zufrieden sind.

Ihr Haus ist für Sie im und für das Leben wichtig. So gesehen ist das, was Sie in diese Lebensqualität stecken, ein direktes Investment für Sie und Ihre Familie. Sie bezahlen mit Ihrem Haus mehr als die Summe von Räumen, Materialien, Service, Handwerksarbeit, Grundstück usw. Für Ihr gutes Geld erwerben Sie Selbstverwirklichung, Emotionen, Wohlfühlen, Harmonie, Gesundheit, Sicherheit, Prestige und Komfort. Es geht aber auch um die laufenden Kosten, die Energiekennzahlen, um Fördermöglichkeiten und um die Zukunftssicherung.

Betrachtet man den gesamten Kreislauf von Herstellung, Nutzung, Lebensqualität und Entsorgung, ist natürliches Bauen und Leben um ein Vielfaches günstiger für Sie, Ihre Familie und für die nächsten Generationen.

☀️ Unser Tipp: Verlangen Sie für Ihr Investment das Beste. Achten Sie auf die Details ebenso wie auf die Summe aller Teile: Achten Sie auf die Qualität, auf gutes Design, die Beratungskompetenz, die Planungsintelligenz, die Kreativität, die Verarbeitung, die Materialien, die Langlebigkeit, die Pflege und die Servicebereitschaft.

Wirtschaftlichkeit, Qualität und Baukosten

Richtig gut bauen ist eine Investition in mehr Lebensqualität. Heute wird das Bauen – beginnend mit der Beplanung von Baugebieten – von Gewinnstreben und Gewinnmaximierung bestimmt. Bei Baugrundstück, Gebäudehülle, Ausbau und Ausstattung wird fast ausschließlich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten gehandelt.

Es könnte aber auch so sein: Nicht ausschließlich wirtschaftliche, technische und planerische Gesichtspunkte im Sinne von „Preis-Leistungs-Verhältnis“ verhelfen einer Baufamilie zu einem erstrebenswerten Wohn- und Lebensraum, sondern die Beachtung und Achtung ihrer Gesundheit, ihrer Würde, und ihres geistig-seelisch-physischen und sozialen Wohlergehens. Ganz banal ausgedrückt, nennt man es auch einfach „Glücklichsein“.

Baufamilien benötigen Sicherheit

Bauen kostet Geld. Es ist für die meisten die größte Investition des Lebens. Da werden finanzielle Verbindlichkeiten geschaffen, die Sie fast ein halbes Leben lang „begleiten“ werden.

☀️ Unser Tipp: Verlangen Sie (zurecht) von Ihrem Baupartner alle erdenklichen Sicherheiten. Prüfen Sie deshalb, wie seriös, wie zuverlässig er ist.

Fragen:

  • Wie lange gibt es das Unternehmen schon?
  • Hat es Zukunft?
  • Wer sind die Unternehmer, die Besitzer?
  • Wie gut ist die Führung?
  • Denkt und handelt es fair im Sinne von „win-win“?
  • Wie ist sein Ruf in der Branche?
  • Gibt es dort ein Qualitätsmanagement, entsprechende Verantwortlichkeiten, eine bewusste Qualitätskontrolle mit Fremdüberwachung (QDF - Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau)?
  • Denkt man in Langlebigkeit und Nachhaltigkeit?
  • Wie gut ist das Personal, die Mitarbeiter, die Zulieferer, die verwendeten Materialien?
  • Wie hoch ist der Vorfertigungsgrad am Werk (bessere Kontroll- und Prüfmöglichkeit sowie Prozess-Sicherheit als auf der Baustelle).
  • Wie ist die Bewertung durch die Banken?

Gehen Sie bitte davon aus, dass Sie in allen genannten Punkten bei Sonnleitner in besten Händen sind.

☀️ Unser Tipp: Gerne gehen wir alle vorher genannten Kriterien mit Ihnen persönlich durch. Damit in Sachen Sicherheit und Vertrauen kein Punkt offen, bzw. unbeantwortet bleibt. Denn wir wollen, dass Sie mit uns uneingeschränkt „auf Nummer Sicher“ gehen können!

Wie wichtig sind Kundendienstleistungen?

Service orientierter Kundendienstleistungen sollten nicht unterschätzt werden. Der Bau eines Hauses ist nun einmal die Summe unzähliger Komponenten. Nur wenn alle Teile eines Ganzen perfekt funktionieren und logisch zusammengesetzt werden, entstehen richtig gute Häuser. In guten Händen fühlt man sich dann, wenn das vom ersten Kontakt an geschieht.

Das Bauen beginnt mit der Beratung, dann kommt die Planung, die Bemusterung, die Vorfertigung, der Auf- und Ausbau und dann kommt die ersehnte „Schlüsselübergabe“ und schließlich der Einzug. Und dann kommt – der Service.

Man fühlt sich wohl, wenn von Anfang an das Gefühl besteht:

  • Wie verhält sich Ihr Baupartner bei Mängeln, bei Nachbesserungen, bei Sonderwünschen?
  • Was tut er, wenn etwas beanstandet werden sollte?
  • Wie fair geht es bei der finanziellen Abwicklung zu?
  • Wie schnell reagiert er?
  • Wie gründlich und wie kundenorientiert geht er allgemein mit dem Thema „Dienstleistungen“ um?

„Hier sind wir genau richtig, weil man uns versteht, weil man uns gut berät, sich Zeit nimmt für uns, weil man Sympathie spürt und offensichtlich das Handwerk rundum beherrscht wird. Außerdem, weil wir mit unseren Fragen und Wünschen ernst genommen werden.“

☀️ Unser Tipp: Verschaffen Sie sich Klarheit. Fragen Sie andere Baufamilien. Hier sollten Sie sich ganz auf die Aussagen von Kunden, von Baufamilien verlassen, die bereits ihre Erfahrung mit dem Baupartner Ihrer Wahl gemacht haben.

Farbe, Lasuren, naturbelassen –welcher Schutz ist gut für das Haus aus Holz?

Die Entscheidung für ein Haus aus Holz ist – abgestimmt auf die jeweilige Holzart – immer auch eine bewusste Wahl. Entweder für die natürliche Verwitterung oder für ein Anstrichsystem, das ebenfalls über ausgeprägte ökologische und technische Qualitäten verfügt.  

Holz sei unglaublich pflegeintensiv, da ist ein Vorurteil, das man immer wieder hört. Doch ist das wirklich so? So viel sei schon einmal verraten: Nein! Aber wie viel und welchen Schutz braucht Holz denn nun eigentlich?

Pauschal gilt: Konstruktiver Holzschutz bzw. intelligente Konstruktion geht vor Chemie. Noch besser: Natürlichkeit ganz ohne Chemie. Eine richtig konstruierte und gut ausgeführte Holzfassade braucht keinen chemischen Schutz, nicht einmal einen einzigen Anstrich. Das kann man an uralten, unbehandelten Holzhäusern mit ihrer silbergrauen Patina sehr schön sehen. Dennoch gibt es gerade heute Gründe, eine Holzfassade zumindest mit einem Anstrich zum Schutz vor Witterung und Umwelteinflüssen zu versehen. Auch zum Schutz gegen die UV-Strahlen der Sonne, die die oberen Schichten angreifen, sind gute Anstriche zu empfehlen.

Trotzdem, Sonnleitner Holzhäuser sind so intelligent konstruiert und handwerklich so perfekt ausgeführt, dass Sie sorgenfrei das machen können, wonach Ihnen Sinn und Freude stehen.

☀️ Unser Tipp: Wenn Farbe, dann in jedem Fall ausschließlich offenporige Lasuren verwenden, um damit eine einfache, pflegeleichte Instandhaltung über Jahrzehnte zu sichern.

Gut investierte Zeit oder Zeitverschwendung: Werksbesichtigung und Musterhäuser

Gedrucktes ist gut, live dabei sein noch besser. Nur direkt vor Ort haben Sie die Möglichkeit, unsere Firma und Mitarbeiter kennen zu lernen, den Handwerkern über die Schultern zu schauen und sich selbst ein Bild zu machen, ob Sie sich für den richtigen Baupartner entscheiden.

  • Wie modern sind die Produktionsmaschinen?
  • Wie groß ist die Vorfertigung der Bauelemente?

Alles wichtige Kriterien, denn dies hat mit Qualität und Passgenauigkeit zu tun.

  • Wie begegnet man Ihnen, nimmt man Ihre Anliegen ernst, wie gut und individuell ist die Beratung, die Planung?
  • Werden Sie verstanden?

☀️ Unser Tipp: Nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit und besuchen Sie uns in Ortenburg, im schönen Niederbayern, damit wir uns persönlich kennenlernen. Flanieren Sie durch unseren Referenzhauspark und erleben Sie die einmalige Ausstrahlung richtig gut gebauter, voll eingerichteter Holzhäuser. Von klassisch über Landhaus- bis hin zum modernen Stil. Es erwarten Sie nette Menschen, die sich gerne Zeit für eine ausführliche Beratung nehmen. Gegen Voranmeldung und Einhaltung von gewissen Sicherheitsvorschriften bieten wir Ihnen auch persönliche Werksführungen durch sämtliche Produktionsbereiche an.

GEG – Das neue Gebäudeenergiegesetz

Energieeffizientes Bauen ist nicht nur erwünscht, sondern seit Jahren auch Pflicht. Wer in Deutschland ein Haus baut oder ein altes von Grund auf saniert, dem verlangt seit November 2020 die Rechtslage ein neues Maß an Nachhaltigkeit ab. Das Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) vereint alle Gesetze und Verordnungen, die es zuvor bereits gab: das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG).

Das GEG ist Teil des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung. Es schafft ein einheitliches Regelwerk, das die Vorgaben der Europäischen Union zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden vollständig umsetzen soll.

Der Staat will die Begeisterung für energieeffiziente Gebäude vor allem mit Förderungen ankurbeln. Beim Bau (auch Sanierung) von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gewerbe, Objektbauten usw. greift die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Für private Bauherren bedeutet das, sie erhalten staatliche Zuschüsse über die KfW, wenn sie nach dem Standard Effizienzhaus bauen.

☀️ Unser Tipp: Fördervorschriften und Fördermöglichkeiten sind sehr umfassend und können zeitlich begrenzt und sich ständig ändern. Tagesaktuelle Förderprogramme erfragen Sie bitte direkt bei der KFW-Bank bzw. bei einem Gebäude-Energieberater.

© Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG

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