Wer ein Holzhaus baut, dem ist in der Regel an den vorteilhaften Eigenschaften des Baustoffs gelegen. Denn gegenüber konventionellen Bauweisen bietet der Holzhausbau diverse Vorzüge: Diffusionsoffenheit, Wohngesundheit und eine natürliche Ästhetik, um nur einige Beispiele zu nennen. Im Folgenden erklären wir Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt, ein Holzhaus innen und außen zu verputzen. Dabei erfahren Sie auch, was die Klimawände von Sonnleitner so einmalig macht.

Holz
Haus verputzen

Was gibt es beim Verputzen eines Holzhauses zu beachten?

Es kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht, um ein Holzhaus zu verputzen. Unterschiede beim Putz gibt es vor allem in Bezug darauf, ob dieser die Wand nach außen oder innen abschließen soll. Auch die Wahl des Untergrunds – auf den der Putz aufgetragen wird – muss passen. Zu guter Letzt sollten Sie darauf achten, ob und welche Veränderungen eine verputzte Wand gegenüber einer einstofflichen Holzwand mit sich bringt.

Haus verputzen

Putz und Holz – eine gute Kombination

Die Wahl des richtigen Putzes für Holzhäuser ist entscheidend, denn nicht jede Art ist für Holzfassaden geeignet. Häufig besteht der Putz aus mehreren Schichten. Zunächst wird ein mineralischer Grundputz mit Putzverstärkung (Armierungsmörtel) auf die Trägerplatte aufgetragen. Dieser enthält ein Armierungsgewebe, auf dem der Oberputz besonders gut haftet. Er muss vor allem einen zuverlässigen und dauerhaften Witterungsschutz gewährleisten. Sonnleitner verwendet hierzu einen mineralischen Strukturputz, der nach der Hausmontage vor Ort per Hand aufgetragen wird. Als Abschluss wird meistens eine Silikat- bzw. Mineralfarbe aufgebracht.

Beim Holzhausbau spielt das ökologische Bewusstsein eine große Rolle. Deshalb setzt Sonnleitner auf einen mineralischen Putz, um das Holzhaus bestmöglich vor Witterungseinflüssen zu schützen. Dieser bietet viele Vorteile. Unter anderem ist er diffusionsoffen, kann Taufeuchte von außen absorbieren und wieder abgeben.

Putzträgerplatten – eine ökologische Lösung

Der Putz kann natürlich nicht direkt auf eine Holzwand aufgetragen werden, denn durch die Feuchtigkeitsveränderungen könnte das natürliche Material Holz Schaden nehmen. Deshalb verwendet Sonnleitner beim Holzhausbau Putzträgerplatten. Sie dienen dazu, eine feste, dauerhafte und schützende Verbindung zwischen Holzwand und Putz zu gewährleisten.

Während in der Vergangenheit oft auf Schilfrohrmatten gesetzt wurde, kommen heute Putzträgerplatten aus den unterschiedlichsten Materialien zum Einsatz.

Häufig gebräuchliche Materialien für Putzträger:

  • Gipskarton
  • Holzfasern
  • Steinwolle

Platten aus expandiertem Polystyrol (EPS) zählen zu den kostengünstigsten Putzträgern. Deshalb werden sie immer noch häufig verwendet, obwohl sie gegenüber anderen Baustoffen deutlich weniger Vorteile bieten und vor allem nicht ökologisch sind. Eine hochwertigere Alternative sind Mineralwolle-Platten aus Steinwolle. Sie kommen da zum Einsatz, wo ein hoher Brandschutz gefordert ist – beispielsweise bei Doppelhäusern.

Putzträger

Putzträgerplatten auf Holzbasis

Die umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Trägersystemen sind Putzplatten auf Holzbasis. Diese sind umweltverträglich und schwer entflammbar.

Am sinnvollsten sind bei verputzten Holzhausfassaden ökologische Holzfaser-Platten. Sie sind die beste Variante, um den Grundgedanken eines Holzhauses auch mit einer Putzfassade konsequent zu verfolgen, denn sie bestehen vollständig aus dem nachwachsenden Rohstoff. Platten aus Holzfasern zeichnen sich durch eine enorme Stabilität und ein ausgezeichnetes spezifisches Wärmespeichervermögen aus. Sie können geklammert oder gedübelt werden – so wird auf absperrende Leimschichten verzichtet. Auch der Schallschutz von Holzfaser-Platten ist aufgrund ihres hohen spezifischen Gewichts hervorragend.

Als Familienunternehmen wissen wir um die Werte der eigenen vier Wände als Rückzugs- und Begegnungsort für die Familie. Schon deshalb lautet unsere Philosophie "Richtig gut Bauen".

Kundenhaus Freilinger | Sonnleitner Holzhausbau

Gründe für eine verputzte Holzfassade

Vielen Häusern sieht man aufgrund der verputzten Fassade nicht an, dass es sich eigentlich um Holzhäuser handelt. Besonders wenn Sie die Vorteile eines Holzhauses genießen wollen, jedoch eine eher zurückhaltende, urbane Optik bevorzugen, bietet es sich an, sich für eine verputzte Variante zu entscheiden. So kann sich Ihr Haus aus Holz sogar in das Bebauungsbild einer konventionell bebauten Wohngegend einfügen.

Das Gesamtsystem aus Putz und Trägerplatte erfüllt primär die Funktion des Witterungsschutzes. Wärmedämmverbundsysteme leisten – wie der Name verdeutlicht – einen wichtigen Beitrag zur Wärmedämmung.

Monoligna®: patentiertes Hightech-Klimawandsystem von Sonnleitner

Als traditionsreiches Familienunternehmen mit starkem Innovationstrieb haben wir uns mit den Wandsystemen Twinligna® und Monoligna® Alleinstellung verschafft. Während Twinligna® eine einstoffliche Klimawand ist, bietet Monoligna® Ihnen eine Hightech-Holzwand mit verputzter Fassade.

Der Aufbau des Monoligna®-Systems sucht seinesgleichen: Die Wand setzt auf Holzfaser als Dämmmaterial. Während nach innen Wohnbauplatten die Wand abschließen, sorgt nach außen eine Putzträgerplatte samt mehrschichtigem mineralischem Putz für Witterungsbeständigkeit.

Wandsystem Monoligna | Sonnleitner
Klimakern im Wandsystem

Einzigartig ist der „Klimakern“ aus Massivholz. Durch eingeschlossene, ruhende Luftschichten sorgt er für ein ausgezeichnetes spezifisches Wärmespeichervermögen. Dank der mäanderförmig gefrästen Klimakammern verfügt das Wandsystem Monoligna® über einen hervorragenden Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert). Der Einsatz einer speziellen Verbindungstechnik ermöglicht bei unseren patentierten Monoligna®-Wänden den vollständigen Verzicht auf absperrende und undurchlässige Leimschichten.

Dieses ökologisch einzigartige Wandsystem namens Monoligna® wurde von Sonnleitner speziell für verputzte Holzhausfassaden entwickelt und bietet beste bauphysikalische Eigenschaften. Beide Sonnleitner-Klimawandsysteme (Monoligna® und Twinligna®) sind aufgrund des hohen Holzeinsatzes besonders diffusionsoffen und ökologisch nachhaltig. Zudem hat die große Masse des natürlichen Baustoffs einen positiven Einfluss auf das spezifische Wärmespeichervermögen. Die Holzwand-Systeme von Sonnleitner sind zu 100 % recyclingfähig und somit auch die ideale Wahl für den Bau von Niedrigenergie-, Passiv- und Plus-Energie-Häusern!

Sonnleitner: auch Experte für verputzte Holzhäuser

Sie haben Interesse am Bau eines Holzhauses mit verputzter Außen- oder Innenwand? Dann kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen unsere einzigartigen Wandsysteme umfassend vor. Sie können uns auch in Ortenburg oder einer unserer anderen Niederlassungen besuchen und sich selbst ein Bild von unseren einzigartigen Klimawandsystemen machen. Wir freuen uns auf Sie!

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